Suchkriterien
SuchergebnisDer Suchbegriff wurde in 19 Artikeln gefunden. - „Es geht um das Hymnische, um das Schöne.“ — Ansprechbar
Kurz-Info:
Maximilian Hecker macht euphorische Musik… behauptet er.
Einleitung:
Mit Infinite Love Songs lieferte Maximilian Hecker unbestritten die Indie-Pop-Platte des Jahres 2001 ab. Die Musikpresse feierte ihn als Rettung des Pop. Am 28. April erscheint Rose, sein zweites Album. Justmag-Redakteur Sebastian Dalkowski diskutierte im Interview mit Hecker vor allem über eine Frage: Sind die Songs nun melancholisch oder hymnisch?
Interview-Partner:
Maximilian Hecker
- About a Boy. — Hörbar
Haupttext:
Zehn Songs in bester Singer-Songwritermanier. Sehr unprätentiös und sehr schön zugleich. Und endlich mal wieder unpeinlicher Falsetto-Gesang, der natürlich Maximilian Hecker Vergleiche provoziert, obwohl er mit diesem musikalisch nur den häufigeren Gebrauch der Kopfstimme gemeinsam hat. Inhaltlich singt Roman Fischer, der übrigens Bigger Than Now komplett selbst geschrieben und eingespielt hat, über all das, was ihm in seiner jungen Adoleszens wiederfahren ist. Zum Beispiel über die beste Freundin, die sich nach dem Austauschjahr entfremdet hat (You've Changed), über das den-Kopf-nicht-hängen-lassen-Gefühl (Over Now) und über dass wohl wichtigste Thema der Welt natürlich: die Liebe (eigentlich alle Lieder). Der Hit What You're Gonna Do ist übrigens der einzige Up-Tempo Song auf dem ansonsten eher ruhig gehaltenem Album, der auch schon die besagte SPEX-CD zieren durfte. Der Song brennt sich nicht nur wegen seiner kaum entziehbaren Catchyness in deinen Gehörhang, sondern vor allem auch wegen dieser einen unglaublichen Textzeile:„Are You Tired Of/ Running After Love/ For Years?“. Ganz schön abgeklärt für einen 18-jährigen, oder?
- „Ich bin kein zweiter Maximilian Hecker.“ — Ansprechbar
Haupttext:
Stören dich eigentlich die permanenten Maximilian Hecker — Vergleiche, auf den ja wirklich in jeder Rezension verwiesen wird?
Überschrift:
„Ich bin kein zweiter Maximilian Hecker.“
- „Es gibt immer Hochs und Tiefs.“ — Ansprechbar
Haupttext:
Maximilian Hecker hat mal erzählt, wenn er Songs schreibe, müsse er sich gar nicht in der Stimmung befinden, die der Song widerspiegelt. Ist das bei dir ähnlich oder bist du auch traurig, wenn du traurige Lieder schreibst?
- Postminimalrockpophousejazzfolkhiphop. — Hörbar
Haupttext:
Die erste CD gewährt einen Einblick ins Jahr 2005. Zum ersten Mal dürfen wir einen Song von Maximilian Heckers Album Lady Sleep hören, das im Januar erscheint. Help Me macht da weiter, wo Sigur Rós nach der ersten Hälfte von ( ) aufgehört haben… schwebende Pianoklänge und so. Oder Richard Davis, der gerade erst bei Kitty-Yo unterzeichnet hat und ebenfalls 2005 ein Album veröffentlicht und mit Unrealistic Or The Truth elektronische Welten malt.
- „Die deutschen Charts sind eine Strafe.“ — Ansprechbar
Einleitung:
Hat Maximilian Hecker eigentlich wie einst Timm Thaler sein Lachen verkauft? Er, der auf jedem Pressefoto so zuversichtlich guckt, als sei er mal wieder volle Kanone durch die Mathe-Klausur gerasselt, und bei dem alle (weiblichen) Rezensenten den Wunsch verspüren, ihn in den Arm zu nehmen. Schluss damit… der Herr Hecker ist jetzt 27 und klingt auf seinem dritten Album Lady Sleep (erscheint am 24.1.) endlich mal ein bisschen mehr nach Weitermachen anstatt Untergehen. Im Interview mit JUSTmag-Redakteur Sebastian hat er sogar gelacht. Mindestens zwei Mal.
Interview-Partner:
Maximilian Hecker
- Voll auf die Gefühlszwölf. — Hörbar
Bandname:
Maximilian Hecker
Haupttext:
Maximilian Heckers Musik zu mögen, heißt, in der Einsamkeit zu bestehen. Mit der Betonung auf bestehen. Denn da singt jemand, der ist mit dir einsam und er verlässt dich nicht mehr. Am Ende des dritten Albums Lady Sleep hat man nicht das Gefühl, dass die Welt wunderbar ist, aber man spürt doch, dass es noch wunderbare Momente gibt. „Lightning in your eyes, sunlight in your head“, singt der 27-Jährige in Everything Inside Me Is Ill und so voll mit Sehnsucht muss das erst mal jemand hinbekommen. Natürlich säuselt er auch wieder Zeilen wie „I'm Dying“, aber Hecker erklärt, dass das nicht so gemeint ist wie das klingt. Es bedeutet das Verlangen nach Körperlosigkeit und wenn das über den Umweg „Tod“ führt, dann muss es eben sein.
- Liebe Medienpartner! — Streitbar
Haupttext:
Promozettel, das ist in den meisten Fällen ein schwarzweiß kopiertes Informationsblättchen, welches in unterschiedlichen Formulierungen eigentlich nur eines sagen will: Die CD, die es zu besprechen gilt, ist super. Der Promozettel als Gebrauchsanweisung zum Hören von Musik sozusagen. Aus dem „bestgehütesten Geheimnis der US-New Rock — Szene“ (Adema) wird so auch in Deutschland ein Megaseller und Gallery zur „ausserirdischsten Band des Universums“. Von Promozetteln erfährt man, dass „Muse sich fernab von Trends und Taktiken an ihrer Version von Rockmusik ausprobieren konnten“ oder auch dass Maximilian Hecker sein Debütalbum nicht nur im Alleingang, sondern im „kompletten Alleingang“ aufnahm.
- Sing To Me. — Fühlbar
Haupttext:
Dazu kommt, dass es relativ wenigen Bands gelingt, bewegend über Zweisamkeit, Glück und Zufriedenheit zu singen; „to want“ ist eben spannender als „to have“. Man könnte Bücher füllen mit Zitaten aus Popsongs, in denen sich alles ums Alleinsein dreht. All die großen Bands, so überschäumend, mitreißend und tanzbar sie oft sind, veröffentlichen früher oder später diesen einen Song, in dem jemand herzerweichend alleine ist, und es wird immer ein Hit. Manche Musiker füllen damit ganze Alben. Zumindest denen, die nicht schon mit vierzehn zu den immer glücklich Verliebten gezählt hatten, sind diese Platten dann die liebsten. Und die, die noch nie alleine in ihrer Einsamkeit gebadet haben, und wissen wie schön es sein kann, sich von traurigen Liedern trösten zu lassen, gucken uns dann seltsam an, wenn wir zum hundertsten Mal Maximilian Hecker zuhören wie er singt „I walk around alone inside, I walk around alone at night“.
- Vom Suchen und Finden. — Hörbar
Haupttext:
Das Eingangsstück Everybody´s A Fool Sometimes wird sich sogleich als Ohrwurm des Tages herausstellen, auch die Erleichterung, die dabei aus dem Song mitschwingt, macht sich angenehm im Zuhörenden breit. Hingegen klingt Falling Deeper Under A Spell, das nächste Stück, fast altertümlich und lässt auf die irischen Wurzeln schliessen, die Sehnsucht darin kommt klar an, die leichten Gitarren, das basisgebende Schlagzeug mit fast zärtlichen Streichern. Guy Sternberg, der auch bei Maximilian Hecker mitgewirkt hat, wurde als Produzent gewonnen, der seine Kompetenz rücksichtslos miteinfliessen lässt.
- There's No Place To Hide. — Tanzbar
Haupttext:
Das kann man sich nicht vorstellen. Nein, ehrlich jetzt, Maximilian Hecker live ist so schräg, dass man es selbst erlebt haben muss.
[…]
Es ist schade, dass sich Maximilian Hecker auf der Bühne nicht zu der Größe seiner Musik bekennt. Ein falscher Ton, den man fünf Sekunden danach verziehen und zehn Sekunden danach vergessen hätte, reicht aus, dass der Sänger verwirrt abbricht und beschämt-belustigt meint: „Erst mal üben. Ähm, Zuhause.“ Wer sich davon überzeugen will, dass Hecker in zusammenhängenden Sätzen sprechen und auch lächeln kann, und das sogar sehr charmant, der muss den Sänger fernab von der Bühne ansprechen.
Beschreibung:
Maximilian Hecker / Keren Ann
- „Meine Palme ist tot.“ — Greifbar
Haupttext:
Maximilian Hecker
- Lass dich umarmen. — Hörbar
Bandname:
Maximilian Hecker
Haupttext:
Der König des Tear-Pop schenkt uns pünktlich zum Herbstbeginn eine neue Platte. I'll Be A Virgin, I'll Be A Mountain verspricht Maximilian Hecker und spielt damit auf die Ideale von Reinheit und Ewigkeit an. Die auskomponierte Sehnsucht nach ewiger Glückseligkeit hat auf Heckers bisherigen Alben für einige der schönsten musikalischen Momente der letzten Jahre gesorgt.
[…]
Dann ist es plötzlich da, das Lied, das eine, das, was jeden Zweifel verstummen lässt. Feel Like Children, die Reprise von Snow White, seit einem Jahr der emotionale Höhepunkt von Heckers Livekonzerten, ist auch auf CD eines der verzückendsten traurigen Lieder, die je geschrieben wurden. Dass man bei seiner Musik weint, hat sich Maximilian Hecker einmal gewünscht. Das wird auch bei diesem Album in Erfüllung gehen.
- Bewusster Kontrollverlust. — Hörbar
Haupttext:
Klanglich lässt sich das Album beim besten Willen nicht auf einen Begriff bringen, zu unterschiedlich sind die Elemente: schwebende Klavierklänge, aggressive Gitarren, sinfonische Arrangements, aufwendige Soundeffekte, dann wieder ganz schlichte Sounds. Man entdeckt Parallelen zu Interpol, zu a-ha, zu Muse, und der bisher oft zu Unrecht gezogene Vergleich mit Maximilian Hecker lässt sich nun wirklich nicht mehr vermeiden. Die Stimme des Augsburgers hat sich seit dem Debütalbum krass verändert, und reicht nun von samtweich tief über kräftig bis zu klarem Falsett. In seinen Texten betritt er unbekanntes Terrain: Beziehungen zwischen Menschen sind nach wie vor ein Schwerpunkt, doch es geht nicht nur um Liebe und Freundschaft. Dafür habe er schon sein erstes Album gemacht, meint Fischer. Stattdessen singt er über Ängste, Autorität, Wissen und Halbwissen, über die Masken, die wir tragen, um zu überleben, und über die dunklen Mächte in uns.
- Unterwegs mit Gürteltasche, Goat-Cheese-Salad und Gott. — Greifbar
Haupttext:
Unseren Stammlesern müssen wir Maximilian Hecker nicht mehr vorstellen. Allen anderen sei gesagt, dass der Mann als ungekrönter König des Tear Pop seit seinem ersten Album, Infinite Love Songs, konsequent auf dem Weg Richtung unendlicher Sehnsucht, Melancholie und Schwerelosigkeit in der Musik ist. Die aktuelle CD, I'll Be A Virgin, I'll Be A Mountain klingt nach Tränen und Glückseligkeit, und wird von Hecker und Band in den nächsten Wochen auf Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt. (Tourdaten: siehe unten)
[…]
Aus diesem Anlass seien mir ein paar persönliche Worte gestattet. Die Zusammenarbeit mit Hecker und seiner Band anlässlich dieser Tour hat für mich als Redakteurin eine besondere Bedeutung. Maxi Hecker ist nämlich schuld daran, dass ich bei JUSTmag gelandet bin. Ein Hecker-Interview meines Chefredakteurs, von dem ich natürlich noch nicht ahnte, dass er mal mein Chefredakteur werden würde, hat mich auf diese Seite gebracht. Damals wie heute war das Team an Verstärkung interessiert, und ich bin geblieben. Maximilian Hecker auch.
[…]
[…]
Das große Heimatstadt-Konzert. Spielen fürs Über-Ich. Ziemlich gehaßt von uns allen für die eklige Extra-Portion Druck im Sinne von „den-Kumpels-mal-Zeigen-was-man-so-draufhat“. Der Einzige, der mal wieder nicht aufgeregt ist, ist der kleine Karate. Wie gesagt, was für ein bescheuerter Name! Aber — den habe ich ihm ja schließlich selbst gegeben. Karate kauert mal wieder in der Ecke. Das kann er wirklich an besten — das Kauern. Bis der Arzt kommt. Nachmittags Soundcheck im beliebten Roten Salon. Ständig klingelt das Telefon. Es heißt, daß es abends voll wird. Was ich, ehrlich gesagt, nicht verstehen kann; wenn ich nicht zufällig ich selbst wäre, würde ich niemals auf ein Maximilian Hecker-Konzert gehen. Karate zischt kauernd meine Band („die Züchter“) an. Das hat zur Folge, daß er mal so richtig von Billy auf die Fresse kriegt. Es kommt auch fast zum Eklat, aber da betritt Judo die Szenerie. Das siegesgewisse, wenn auch total bräsige Grinsen aufgesetzt wie andere einen Salat, faucht er den kleinen Karate an, daß es nur so ein Freude ist. Die Zeit zum Konzert wird in der eigenen Wohnung überbrückt. Dann, gegen 21.30 Uhr treffen wir uns im Backstage-Container wieder. Jeffreys Sorge, daß, wenn er und die Band mich für seinen Gig allein im Container lassen, ich nach China verschifft werde, halte ich für einen seiner Scherze und lache, lache, lache und kann gar nicht mehr aufhören.
[…]
Waking up at home, very strange. Especially with no time to clean up the crap surrounding me. Even during my junkie worst of times did I never let my apartment become such a disaster. D-E-P-R-E-S-S-I-N-G!!! Have some running around to do. Rent to pay. Rehearsal with Kym. My music partner. Tonight is to be our very first ever live gig. Roadside Revival becomes a reality. Not just a talked about toyed idea in my living room. Time to make it real. Ok, my main job is Maximilian Hecker's tour manager and confidant or „good ghost“ as he puts it. I'd take a bullet for him. That is no secret. He's my best friend and we have an appreciation of each other. My other job, allowed through his generousity is to be the opening act on this tour once again. Been playing the shows alone. Solo. Man and guitar. It is easy to get used to playing this way. Band has been joining me onstage for the last two songs of mine. „Validation“, Maximilian's idea, and a cover of the Velvet Underground's „All Tomorrow's Parties“ which is one of two songs Kym and I recorded under the Roadside Revival just before the start of the tour. So I am nervous. Never played live with Kym before. How's it gonna be?
[…]
Der Radiosender FM4 veranstaltet regelmäßig sogenannte Überraschungskonzerte. Keiner weiß zunächst, welcher Superstar wo auftreten wird und erst 24 Std. vor dem Konzert werden diejenigen, die ebenfalls vorher an einem zünftigen Internetgeplänker teilgenommen haben, damit belohnt, dass sie den Ort und den Star des Abends mitgeteilt bekommen. …EINTRITT FREI! WAHNSINN!… und diesmal hatte es also Maximilian Hecker erwischt.
[…]
Gegen Abend landen wir dann also in besagtem Lokal, aufs herzlichste empfangen von der FM4 Crew. Der Soundcheck verläuft weitgehend reibungslos und nach einem herzhaften Abendessen kann dann einem weitern legendären Soloauftritt von Maximilian Hecker nichts mehr im Wege stehen.
[…]
Nun ist die Crew also in meiner Stadt gelandet. „Se Maximilian Heckers Band“ im WUK — great expectations meinerseits.
[…]
Maximilian Hecker, der allseits beliebte „The“-Singer/Songwriter und seine Band („Die Gurken“) heizen den Aachenern mal so richtig krass ein. Judo, der bereits allseits bekannte Conga-Lehrer schaltet sich noch per Konferenzschaltung zur Aftershowparty. „Brumm Brumm!“ ist das Geistreicheste, was ich je vom Judo zu hören bekommen habe. Das sitzt! Später im Ibis wird noch ordentlich Skat gekloppt. Dann Bett. „I'm On Fire“ geht es mir durch den Kopf.
[…]
Maximilian Hecker
[…]
yeah, from the moment we hit the road towards Brussels, magic was in the air. Brussels shows have always been good. For Maximilian, for me. I remember the first time I ever opened a show for him in Brussels. I started to play. The audience was still. As I sang, I thought „oh god, they hate me“ When I finished the song I was overwhelmed with the applause. I told this to Maximilian and he said, „Ah Jeff, well that is Belgium for you“. blah blah blah…so it was good to be there. things fell easily into place. I played, had a great show, then sat back and did my nightly ritual…relax and enjoy another Maximilian Hecker show. fuck, I get to do it every night. I be one lucky dog. I think the only time I have felt luckier is when one time I found myself hit in the head with a bag of a half ounce of pure crystal meth that had been tossed out a high-rise apartment after the police kicked in the door in a raid. Ok, a week of no sleep is much more glorious and fullfilling after working the stage and working for Maximilian and the guys than the madness induced by mainlining speed for three weeks straight.
[…]
Um 22 Uhr betritt mein Support Jeffrey Hayes die Bühne. Um 23 Uhr Maximilian Hecker und seine Band, die Beatles; bestehend aus erster Violine, zweiter Violine, dritter Violine, vierter Violine, fünfter Violine usw. und dann noch Paul McCartney, John Lennon (also DER John Lennon) und überhaupt. Ich, Maximilian Hecker, darf auch mal singen. Ich singe auch ganz gut, super sogar, vielleicht sollte ich das zu meinem Beruf machen, zumindest kenne ich bereits einen, dessen Bruder Produzent ist. Da stehen mir doch Tür und Tor offen, würde ich sagen. Es ist ja nicht leicht, ins Business zu kommen, habe ich gehört, aber dazu später mehr. Das Publikum ist aufmerksam und angenehm ernst bei der Sache. Für den ersten Auftritt auf dieser Tour spielen wir ordentlich, teilweise sogar zufriedenstellend. Im Großen und Ganzen ein Erfolg.
[…]
Nach dem Gig liegen wir uns glücklich in den Armen, auch der Conga-Lehrer ist extra von Station gekommen und gibt uns Amputationen der besonderen Art: erst der links, dann weiter, wieder einer, bevor der rechts undsoweiterundsofort. Ihr wisst sicherlich, was ich meine. Ihr habt ja schließlich studiert — ich nicht. Wollte ich ja, doch dann haben meine Eltern gesagt: „Erst mal eine Ausbildung!“ Die hab ich dann nach zwei Jahren wegen der „Karriere“ abgebrochen. Ein ironisches Szenario. An dieser Stelle möchte ich meine Eltern und meinen Bruder Alexander grüßen. Zu ihm eine nette Anekdote: Er ist zur Zeit als Referendar an einem Gymnasium im niederbayrischen Zwiesel tätig. Von Schülerinnen wurde er gefragt, ob er mit Maximilian Hecker verwandt sei. Das sei sein kleiner Bruder, antwortete Alex. Seitdem ist er an der Schule unumstritten der Star. So kann's gehen.
[…]
Wir werden für ein paar Wochen unserem grauen Alltag entkommen, für ein paar Wochen unser pussy-whipped Dasein hinter uns lassen können (Ähm, ich hab ja gar keine Freundin… aber alle anderen), uns in eine Rolle hineindrängen lassen (Rockstar — Igitt!), Projektionsfläche sein und der Verantwortung für das eigene Leben mal so richtig schön zum Abschied leise Servus sagen. Wir grunzen, hopsen undsoweiter. Lechzen nach Catering. Ich sehe sie schon vor mir, meine Jungs — den tapferen Snorre, den unbezwingbaren Johannes, den listenreichen Billy, den siegesgewissen Hardy, den wagemutigen Jeffrey, den Tennisclub-Maximilian Hecker und dann kommt noch einer mit — der Bus selbst. Und die Instrumente. Ja, und dann noch Koffer, Tiere auch!
Cover-Text:
Lest Maximilian Heckers Tourtagebuch.
Kurz-Info:
Maximilian Hecker und seine Band schreiben für uns ein Tourtagebuch.
Artikel-Autor:
Katharina Litschauer, Maximilian Hecker & Band
- Kleines Mädchen, große Stimme. — Tanzbar
Haupttext:
Dann entschwebt die Leinwand und die echte Anja Plaschg läuft im Dunklen barfuß auf die Bühne. Ihr Laptop surrt ins Mikrofon und liefert das erste Stück im Alleingang ab. Dann beginnt das Mädchen zu spielen und sieht plötzlich nicht mehr so zerbrechlich aus. Wenn Anja singt, hat sie Kraft. Ihr Instrument packt sie mit Elan an, und entlockt ihm ganz schön laute Töne. Dazwischen aber auch fragil schwebendes. Ihr Klavierspiel kombiniert Chopin mit den Dresden Dolls und Maximilian Hecker, ihre Kompositionen erinnern an Yann Tiersen, Cat Power und ein bisschen an Björk, von der sie auch optisch inspiriert worden sein dürfte. Plaschgs Stimme ist sehr wandlungsfähig: gehaucht, geheult, geschrieen, klar gesungen, verschleiert, das ist nur ein kleiner Auszug aus der Palette der Klangfarben, die sie gekonnt einsetzt. Live sind ihre Lieder um einiges intensiver als auf Platte, sie verstören und berauschen und wirken so viel größer als das junge Mädchen, das sie singt. Vom Laptop, größtenteils perfekt getimet, kommt dazu mal ein großes Orchester, mal elektronisches Gefrickel, und auch mal großer Krach.
- Vom Schwermut zur Hoffnung. — Hörbar
Bandname:
Maximilian Hecker
Haupttext:
„Ein neues Lied, mit einem Teil Erwartung und zwei Teilen Frühlingsmelancholie und ansonsten nichts als maßlosem Entzücken…“ So beschreibt Tove Janssons in einer Mumintal-Geschichte Mumriks Frühlingsmelodie und so klingt Maximilian Heckers neues Album „One Day“.
Einleitung:
„Ein neues Lied, mit einem Teil Erwartung und zwei Teilen Frühlingsmelancholie und ansonsten nichts als maßlosem Entzücken…“ So klingt Maximilian Heckers neues Album „One Day“.
- JUSTmag freut sich auf Maximilian Hecker. — Tanzbar
Beschreibung:
Maximilian Hecker
Überschrift:
JUSTmag freut sich auf Maximilian Hecker.
- Neues vom tear pop-König — Tanzbar
Haupttext:
Warum trägt er neuerdings Jogginganzug? Und Bart? Und jetzt wieder keinen Bart? Das sind die Fragen, die so durch die Medien geistern und da drängt sich doch vor allem eine Frage auf: Wen interessiert das ernsthaft? Maximilian Hecker ist schließlich kein Germany's next Topmodel-Kandidat sondern Musiker, und daher geht es nicht um sein Aussehen, sondern nur um die Musik. Dass wir die mögen, braucht nicht mehr ausformuliert zu werden. Was gibt es 2010 Neues vom tear pop-König?
[…]
Das neue Album setzt da an, wo Maximilian Hecker bei seiner letzten Tour zu hören war: beim Weg zurück zum musikalischen Ursprung, weg von Soundspielereien und großen Arrangements. Da macht es auch Sinn, dass er auch dieses Jahr wieder eine Solo Piano-Tour macht — wenn es auch schade ist, dass wir so seine großartige Liveband nicht hören können. Aber wir fanden bei der letzten CD, dass weniger mehr wäre und freuen uns daher auf die puristischen Klänge, die uns diesen Frühling vom großen Melancholiker erwarten. Zu den Songs auf „I am nothing but emotion, no human being, no son, never again son“ passt das auf jeden Fall.
Beschreibung:
Maximilian Hecker
Einleitung:
Bei seiner letzten CD fanden wir, dass weniger mehr wäre und freuen uns daher auf die puristischen Klänge, die uns diesen Frühling vom großen Melancholiker erwarten. Maximilian Hecker präsentiert sein neues Album „I am nothing but emotion, no human being, no son, never again son“ auf einer Solo Piano-Tour.

|