 College-Pop.
| Band |
The Spinto Band |
| Album |
Nice And Nicely Done |
| Plattenfirma |
Labels/EMI |
| Bewertung |
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The Spinto Band, das ist nicht nur eine Band aus einem vermutlich ziemlich uncoolen Ort in North Carolina, sondern auch das perfekte Beispiel für einen äußerst ungewöhnlichen Bandentwurf. Zwar lernten sich die Fünf wie so viele Bands auf der Highschool kennen, feilten aber zunächst mal an einem CD-Cover und unzähligen Songtiteln, bevor der erste Ton den Keller der Eltern verlassen durfte. Mit den Texten von Sänger Nicks Großvater Roy Spinto entstanden die ersten Songs. Mittlerweile entstammen die Texte schon längst nicht mehr einer fremden Feder und die Spinto Band wohnt auch nicht mehr in Delaware, was wiederum zur Folge hatte, dass Nice And Nicely Done zu einem recht aufwändigen Projekt wurde. So trafen sich die Bandmitglieder jedesmal in der College-freien Zeit im Tonstudio und erarbeiteten über einige Jahre hinweg das, was zweifelsohne als äußerst homogenes Debüt bezeichnet werden kann.
Nice And Nicely Done offenbart den gemeinsamen Nenner von Hot Hot Heat (im treibenden Opener Did I Tell You), Arcade Fire (beim traumhaft schönen Oh Mandy), Pavement (Trust vs. Mistrust), den Strokes (Crack The Whip) und den Beatles (Direct To Helmet). Dazu gesellt sich eine ständig variierende Stimme, die abwechselnd an Rivers Cuomo, Stephen Malkmus, Conor Oberst und Tim Wheeler erinnert. So verkommt Nice And Nicely Done zwar lediglich zu einem äußerst liebevoll arrangierten und sympathisch zusammen gewürfelten Querschnitt durch die Popgeschichte, doch wer sich auf die Verspieltheit der fünf Amerikaner einlässt wird Gefallen daran finden.
Fazit: Bevor dich die Spinto Band packt, wirst du einen Moment darüber nachdenken, ob du das überhaupt gut finden darfst. Doch spätestens im Sommer sollte diese Platte nicht fehlen.
Marius Bubat Tourdates
20.05.06 Berlin, Lido 21.05.06 Köln, Gebäude 9 23.05.06 Hamburg, Mandarin Kasino
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