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MELT!   (18.07.2008)

Drei Tage wach.

Festival MELT!
Ort Ferropolis (Gräfenhainichen)
Datum 18.07.2008 - 20.07.2008

Gummistiefel statt Badesachen. Die 11. Auflage des MELT! Festivals brach nicht nur in Sachen Besucherzahlen (über 20.000) alle Rekorde, sondern leider auch an der Schlechtwetterfront. So wenig Sonne war in den letzten Jahren noch nie. Fast wähnte man sich beim Anblick der omnipräsenten Gummistiefel schon auf dem Glastonbury. Zum Glück herrschten aber auch beim Booking erneut britische Verhältnisse und so drängelte sich das auffällig international bunt gemischte Publikum vor die Main Stage um einen Blick auf die exklusiv gebuchte Björk zu erhaschen oder verwandelte die Gemini Stage bei dem DJ Set von Miss Kittin & The Hacker in eine einzige Hüpfburg. Katja und Jörg waren vor Ort und haben die schönsten (und einige schlechte) Momente gesammelt.

Nervigster Act
Katja: Uffie, of course.
Jörg: Nicht gleich schlecht, aber irgendwie enttäuschend waren dEUS. Das hätte groß werden können!

Schönstes Outfit
Katja: Sämtliche Outfits von Roisin Murphy natürlich. Die einzige Frau, die auch mit Schulterpolstern top gestylt aussieht.
Jörg: Björk plus Mitmusiker, schön folkloristisch. Aber schicker war natürlich Roisin!

Witzigste Ansage
Katja: „Wegen technischer Probleme verzögert sich das Konzert noch um ein paar Minuten.“ 45 Minuten später fing Kate Nash an. Oder The Notwist. Oder…
Jörg: Welche Ansagen?

Bestes Konzert
Katja: The Whitest Boy Alive samstags im Melt! Klub. Sowohl Band als auch Publikum in Höchstform. Und als dann bei Burning, bei allen die Lichter ausgingen… So viel Euphorie lag das gesamte Festival über nicht wieder in der Luft (sorry Björk!).
Jörg: Franz Ferdinand inklusive der neuen Songs von denen mindestens drei Hits sind, Get Well Soon weil die Musik zu schön ist, Roisin Murphy mit der besten Show. The Whitest Boy Alive konnte ich leider nicht sehen, dafür habe ich Erlend Øye aber beim H&M in Dessau beim Sockenkaufen angetroffen.

Beste Tanzchoreographie on stage
Katja: Die überraschend mitreißende Performance von Miss Platnum im Melt! Klub.
Jörg: Roisin Murphy, knapp gefolgt von Robyn.

Größte Enttäuschung
Katja: Das geplatzte Konzert von Hercules And Love Affair auf der Gemini Stage am Freitag. Keine Durchsage, stattdessen dann mit dreißigminütiger Verspätung Alter Ego? Hallo?!?!
Jörg: Das Wetter und das ich Why? nicht sehen konnte.

Der längste Soundcheck
Katja: Schwer zu sagen. Kopf an Kopf rennen zwischen Kate Nash am Freitag und The Whitest Boy Alive am Samstag. Während letztere wegen technischer Probleme über eine Stunde — dafür aber im trockenen Melt! Klub auf sich warten ließen — musste man für erstere eine Dreiviertelstunde lang den Regen in Kauf nehmen. Aufgrund meiner feuchten Füße also, Kate Nash gewinnt!
Jörg: Kate Nash! Definitiv!

Unverzichtbarstes Festivalaccessoire an diesem Wochenende
Katja: Für Mädels: Deichmann-Gummistiefel, und für Jungs: modische Stirnbänder, die der Frisur selbst bei Dauerregen noch optischen Halt geben.
Jörg: Der Regenschirm.


Jörg Dietrich / Katja Peglow





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Kommentare



Katharina schrieb am 28.07.2008 um 13:23 Uhr:

Super Fotos!!!


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