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Berühmt, aber überflüssig.

Berühmt, aber überflüssig.

Diese Klassiker könnt Ihr euch sparen.

Der Tod in Venedig (Thomas Mann)

Worum geht's?
Gustav von Aschenbach ist ein erfolgreicher, verklemmter Schriftsteller über 50. Eine Reise führt ihn nach Venedig. Dort gammelt er herum, bis er im Speisesaal seines Hotels Tadzio entdeckt, einen blonden Jungen, den Aschenbach umwerfend schön findet. Fortan himmelt Aschenbach ihn heimlich an wie einen Popstar. Bevor Mann die Gefühle allerdings nicht mehr als platonisch tarnen kann, stirbt Aschenbach an Cholera.

Warum Zeitverschwendung?
Auch wenn der Herr Literaturnobelpreisträger in diesem zum Glück dünnen Roman die antike Götterwelt heraufbeschwört, geht es immer noch um einen alten, geifernden Mann, der auf kleine Jungs steht. Außerdem wirken Thomas Manns Formulierungen heute bloß noch aufgeblasen.

Die bessere Alternative
Die besten deutschsprachigen Klassiker haben die Schweizer geschrieben, die zum Glück auch mit einem bösen Grinsen ernst sein können. Also bitte lesen: Friedrich Dürrenmatt (Der Richter und sein Henker) und Max Frisch (Homo Faber). Im letztgenannten Roman geht es sogar um Inzest.


Metamorphosen (Ovid)

Worum geht's?
Die ellenlange Geschichte des römischen Dichters hat nur ein Thema: Verwandlungen. Mal wird ein Mensch zur Pflanze, mal ein niederer Gott zum Tier. Oder gar zum Sternbild. Das Ganze zieht sich über 700 Verse. Ovid mixt fröhlich wichtige und unwichtige Motive der griechischen Mythologie und springt willkürlich und ohne Sinn von einer Metamorphose zur nächsten.

Warum Zeitverschwendung?
Die Schüler, die Ovids Hexameter im Lateinunterricht übersetzen, sind nicht gar so fröhlich. Sie müssen den Sinn finden, um das Klassenziel zu erreichen.

Die bessere Alternative
Hans im Glück von den Gebrüdern Grimm. Hans' Goldklumpen verwandelt sich vom Pferd über eine Gans bis hin zum Feldstein, und ist zum Schluß ganz weg. Die knackigere und schönere Metamorphose.


Soloalbum (Benjamin von Stuckrad-Barre)

Worum geht's?
Stuckrad-Barre beschreibt in seinem Debütroman das ach so tragische Martyrium des kürzlich verlassenen Ben, der merkt, dass Katharina doch liebt und jetzt alles daran setzt, sie wiederzubekommen. Außerdem lebt er das fabelhafte Leben eines Musikjournalisten mit besonderer Passion für Kokain und Zitate von den Smashing Pumpkins und Oasis.

Warum Zeitverschwendung?
Stuckrad-Barre verliert sich in seitenlangen Abhandlungen über Katharina, die also-doch-heiß-Geliebte, und sonstigen Unwichtigkeiten, dass der Leser sich während der Lektüre nicht nur einmal denkt „Komm endlich auf den Punkt“. Außerdem lässt er Ben sämtliche Dummheiten begehen, die nur irgendwie möglich sind. Die Unsinnigkeiten des Protagonisten wirken so überzogen, dass sich nicht mal der unfähigste Beziehungsretter damit identifizieren kann. Außerdem ist das Ziel, nämlich die Selbstinszenierung des Autors, schon beim ersten Zitat von Oasis klar.

Die bessere Alternative
Natürlich das Original aus England, also Nick Hornbys High Fidelity. Außerdem zählt Soloalbum zu den wenigen Büchern, deren Verfilmung empfehlenswerter ist als der Roman. Die bietet natürlich auch nur sehr seichte Unterhaltung, aber die seitenlange Langeweile wird hier umgangen, weil in einem 90-Minuten-Film Gott sei Dank keine Zeit für leeres Sinnieren bleibt.


Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band (The Beatles)

Worum geht's?
Sgt. Pepper erschien am 1. Juni 1967 und war das mit großen Erwartungen behaftete Nachfolgealbum von Revolver. Es gibt opulentes Cover plus aneinander hängende Songs sowie Pop von McCartney und Drogenlyrik/-sound von Lennon und Harrison.

Warum Zeitverschwendung?
Die großen Beatles ziehen ein pompöses Ballkleid an und hoffen, dass es nicht auffällt wie viele relativ schwache Songs im Schatten von Lucy In The Sky With Diamonds und A Day In A Life auf die Tanzfläche gezerrt werden. Konzeptalben sind ja generell nicht jedermanns Geschmack, aber dieses ist schon deshalb nicht geglückt weil, weil die Beatles so viele Einflüsse wie möglich auf ein Album packen wollten, egal ob's passte oder nicht. Jeder durfte mal singen und im Booklet ist sogar ein Sgt. Pepper zum Nachbasteln für die vom Sitargeklimper ganz schwirren Kleinen drin. Wahrscheinlich liegt der wahre Erfolg des Albums in der recht kurzweiligen Aufgabe: Wer erkennt die meisten Promis auf dem Cover?

Die bessere Alternative
Ansonsten zählen die Beatles wahrlich zu den musikalisch Guten. Eigentlich ist es egal, welches Album der Liverpudlians man sich aussucht, sei es nun Rubber Soul oder Revolver: Nie wieder waren die Vier so artsy-fartsy wie auf Sgt. Pepper.


Nevermind (Nirvana)

Worum geht's?
Nirvanas größter Erfolg; das Album mit dem schwimmenden Baby auf dem Cover erschien am 24. September 1991 und wird als das meistverkaufte Rockalbum aller Zeiten gehandelt. Mit der Single Smells Like Teen Spirit als Zugpferd wurden Nirvana explosionsartig berühmt.

Warum Zeitverschwendung?
Kritiker haben dem zur Platte gewordenen „Sprachrohr einer Generation“ schon einiges vorgeworfen: Kommerz, vollkommen unverständliche Wortfetzen-Lyrik, Selbstbeweihräucherung. Das kann man auch nicht vollständig von der Hand weisen. Nirvana haben vielleicht die Rebellion des Punk noch einmal kurz aufflackern lassen, aber das haben andere vorher und später auch.

Die bessere Alternative
Smashing Pumpkins, Black Sabbath, LedZep. Ach, irgend so'n lauten Scheiß eben, der einen runterzieht.


Taxi Driver (Martin Scorsese, Paul Schrader)

Worum geht's?
Travis Bickle fährt Taxi. Als er die minderjährige Prostituierte Iris (Jodie Forster) und ihren Zuhälter kennen lernt, beschließt er, etwas gegen „the scum, the cunts, the dogs, the filth, the shit“ zu unternehmen. Er spricht mit seinem Spiegelbild und rasiert sich die Haare zu einem Irokesenschnitt, bevor er Harvey Keitel und andere erschießt. Am Ende des Films ist Travis ein Held und gewinnt die Liebe Cybill Shepherds.

Warum Zeitverschwendung?
Warum sollte man einen unsympathischen Ex-Marine, der einen großen Leberfleck spazieren fährt, beim vorhersehbaren Durchdrehen zuschauen wollen? Ärgerlich auch als Teil der Popkultur. Welche aufstrebender Jungschauspieler, der ein Wochenende am Lee Strasberg Theatre Institute verbracht hat, zitiert nicht den „You talkin' to me?“ — Dialog und landet dann doch nur als Nebendarsteller in Alarm für Cobra 11?

Die besseren Alternativen
älterer Mann rächt junges Mädchen (Leon der Profi), Taxifahren (Das fünfte Element, Night on Earth), Wut (La Haine — Der Hass), Amoklauf (Elephant), älterer Mann rettet junge Prostituierte (Pretty Woman)


The Bodyguard (Lawrence Kasdan)

Worum geht's?
Die berühmte Popsängerin Rachel Marron wird von einem obsessivem Fan gestalkt. Sie engagiert daraufhin Secret Service-Agent Frank Farmer als Bodyguard. Der beschützt seine Kundin gegen deren Willen so intensiv, dass die beiden miteinander im Bett landen. Als die Bedrohungen zunehmen, verschanzen sich Marron, Bodyguard und Familie im Niemandsland. Dummerweise befindet sich der wahre Feind wie so oft in den eigenen Reihen.

Warum Zeitverschwendung?
Im Grunde knistert es in einer einzigen Szene, der Rest ist Zeitschinden mit Klischees und großen Bildern made in Hollywood. Bis der Song I will always love you endlich zu hören ist, muss man fast zwei Stunden durchhalten.

Die besseren Alternativen
Lieber gleich The Greatest Hits von Whitney Houston kaufen. Da macht die Frau das, was sie wirklich kann: singen. Es gibt mehr als eine einzige schöne Ballade und Kevin Kostner bleibt einem auch erspart.


Pulp Fiction (Quentin Tarantino)

Worum geht's?
Die Profikiller Vincent und Jules versuchen schießend und kaffeetrinkend einen Koffer für Marsellus Wallace wieder zu bekommen. Als sie den Koffer endlich abgeben, treffen sie den Alt-Boxer Butch. Der wird von Wallace bestochen, seinen nächsten Kampf zu verlieren. Macht er nicht, erschießt dafür jedoch Vincent, der zuvor noch Mia, Wallace' Frau, zum Tanz aus- und zu einer Überdosis Kokain verführt.

Warum Zeitverschwendung?
Den Film braucht sich niemand mehr anzuschauen, weil es von den wichtigsten Szenen genug Referenzen in anderen Filmen und Fernsehserien gibt. Die meisten davon sind vor Pulp Fiction entstanden.

Die besseren Alternativen
Rumgeballer, Gangster und coole Sprüche gibts bei Snatch. Für das Tanzen ist Dirty Dancing die bessere Alternative. Samuel L. Jackson ist in Jackie Brown mindestens genauso fies und in Star Wars I-III zwar nicht cool, zitiert aber dort dankenswerterweise nicht aus der Bibel.

Die Redaktion


Kommentare



Jack Jackson schrieb am 04.06.2007 um 20:23 Uhr:

Es tut mir immer wieder leid, wenn Leute die Idee von pulp Fiction nicht begreifen. kann mir eigentlich auch egal sein, aber wenn dann solche Leute noch ihre meinung kundtun über dinge, die sie einfach nicht begreifen, leute die mit ende 20 noch auf gilmore girls, hey arnold!, 18- allein unter mädchen, king of queens abfahren…dann hilft nur noch eins ezekiel 25,17 (www.pulpfiction.de>sounds>Original Soundtrack (16 MP3s)>no 16)


Peter Petersen schrieb am 19.05.2007 um 20:11 Uhr:

Welcher hurensohn masst sich da an, über teilweise geniale Dinge aus Kunst, Musik und Film beurteilen, dass sie überflüssig sind ? Jemand der z.B. sagt das Sgt. Peppers „überflüssig“ ist gehört gefoltert — ganz einfach. Am besten noch die familie mit exekutieren, damit sich sowas nicht verbreitet…immer diese räudigen Missgeburten die alles schlechtmachen…


Gustav Gustavson schrieb am 10.05.2007 um 08:29 Uhr:

Ich gehe nach und nach auf die Titel ein…

Tod in Venedig: Aus welcher Perspektive wird hier gegen Mann gewettert? Die Novelle ist einer der wichtigeren im Genre Novelle. Wohl daher hat es die Bedeutung, die man dem Buch heute beimisst.

Metamorphosen: Das Buch ist eine Sammlung der griechischen und römischen Mythologie. Der Vergleich mit Grimm hinkt, weil Grimm 5 Millionen Jahre später lebte. Ich verstehe die Kritik nicht, das heißt ich finde sie etwas dürftig und flach.

Soloalbum: Ok.

Beatles: Kann ich nicht beurteilen.

Nevermind: Ob sich die Redaktion dagegen stemmt oder nicht, ist dieses Album musikhistorisch ein Meilenstein. Was danach nämlich geschah, kann man leicht nachlesen: es fand sehr viele Nachahmer. Es vollführte einen breiten Bruch mit den 80ern. Pumpkins? Die gehören doch ganz wo anders hin. Sabbath oder LedZep? Wollte sich hier jemand wichtig machen? Das ist doch Quark.

Taxi Driver: Alle aufgeführten Beispiele entstanden nach Taxi Driver. Taxi Driver war für damalige Zeit unglaublich: er gewann, trotz seiner Gewalt, viele Preise und zählt immer noch zu den wichtigsten amerikanischen Filmen. Zumal der Film eine Abrechnung mit der Vietnam-Gesellschaft wie Easy Rider ist. Also: Unter welchen Prämissen wird hier kritisiert? Um laut zu sein? Das habt Ihr nicht nötig.

The Bodyguard: Ja, das stimmt.

Pulp Fiction: Ja, stimmt auch. Four Rooms oder Reservoir Dogs waren besser. Dennoch hat Tarantino den angestaubten Italo-Western in der Gangsterstadt zu neuem Leben erweckt. Wie bei Django geht es hier nicht um schlüssige Nachdenkhandlung, sondern vor allem knallharte Action oder Coolness.

Nicht nach Floskeln oder Glossen suchen, mehr recherchieren undr wenn keine Argumente, weniger schreiben.

eMail: sperma@commerzbank.de

popstudium.de schrieb am 30.04.2007 um 09:30 Uhr:

Nein villadino, ich habe nicht irgendwelche artikel von zeitschriften zitiert.
wenn man popmusikwissenschaften studiert und sich mit solchen themen auseinandersetzt sind solche meinungen eifnach ein graus… ich weis ja nicht ob du den artikel geschrieben hast… aber klar, natürlcih hat jeder ein recht drauf die alben als schrott und überflüssig zu empfinden.

dass sgt pepper / pet sounds von großer bedeutung waren ist nun mal wissenschaftlicher fakt! das hat nichts damit zu tun ob man persönlich die alben mag oder nicht, ganz zu schweigen von einem „gekünstelten geschmack“ !! lol
ich mag persönlich auch nicht alle songs von sgt pepper, aber ich werde das album deswegen nicht als überflüssig abstempeln.
nur weil man bestimmte alben nicht mag oder sie nicht versteht und sie aus diesem grund als überflüssig bezeichnet, kann ich nicht nachvollziehen.

„außerdem bin ihc ein großer bewunder udn fan der beatles, hab meine erstes beatles album schon gekauft als du wahrscheinlich noch greenday toll fandest oder nirvana.“

ich liebe die beatles, aber ich finde sowas muss nicht sein, das erinnert an pausenhofsdiskussionen im stile von „ich habe dasunddas gemacht, da hast du noch in die windeln gemacht!“

naja…

schau dir doch mal die anderen kommentare zu sgt pepper an…


villadino schrieb am 28.04.2007 um 12:39 Uhr:

Ach du kacke, da hat einer aber schön musikexpress artikel auswendig gelernt, die musik „fach“zeitschriften rezetieren kann ja jeder. wenn du jemanden vorwirfst keine ahnung zu haben dann diskuttieren nicht mit den argumenten anderer, sondern bilde dir mal selbst eine meinung, wenn mir das album pet sounds nicht gefällt, gefällt es mir nicht, dass ändert sich nciht nur weil pet sounds die inspirationsquelle für sgt pepper war. außerdem bin ihc ein großer bewunder udn fan der beatles, hab meine erstes beatles album schon gekauft als du wahrscheinlich noch greenday toll fandest oder nirvana. nun gut ich kenne dich nicht und du kennst mich auch nich, ich wäre also dafür erstma dass du niemanden als musiklaie bezeichnest der nicht den gekünselten geschmack hat wie du. jemand wie du mag die alben doch nur weil sie in nem magazin als album des jahrhunderts auf den vorderen plätzen stehn. ich hasse den sound von „pet sounds“, ich kann keinerlei künstlerischen aspekt an dem album erkennen, ich mag allerdings sgt pepper…


popstudium schrieb am 27.04.2007 um 16:33 Uhr:

„an den meisten hochgepushten sachen versteh ich eh nich was daran so toll sein soll“

…bei solchen Sätzen sieht man ja, dass du schlichtweg einfach keine Ahnung von der Materie hast. Mal ehrlich, wieviele Bücher über die Beatles oder über Sgt Pepper hast du gelesen? Vom musikwissenschaftlichen Standpunkt ist die Behauptung, Sgt Pepper sei überflüssig, einfach nur Schrott!
Weisst du überhaupt warum diese Alben so wichtig waren? Ich glaube nicht.
Extra für dich eine kleine Einführung:
Sgt Pepper oder Pet Sounds waren die ersten Konzeptalben der Popmusikgeschichte, außerdem wurde erstmals bei diesen Alben aktiv in das Soundgeschehen eingegriffen, es gab also hier das erste gezielte Sounddesign in der Popmusik. Und wenn du ein bisschen Ahnung von Popmusik hast, dann wird dir vielleicht einfallen, dass Sounddesign in Popmusik enorm wichtig ist.

Diese Alben haben daher sehr wohl einen Platz in der „Goldenen Vitrine“ verdient.


villadino schrieb am 27.04.2007 um 00:14 Uhr:

was is an diesem artikel so falsch? is doch gut dass mal diese ganzen „kult“ und „klassiker“ objekte nen bissl aus der vergoldeten glasverthrine geholt werden, an den meisten hochgepushten sachen versteh ich eh nich was daran so toll sein soll, das beste beispiel is ja wohl nevermind, der höhepunkt auf der liste der am meisten überschätzten alben aller zeiten, gleich neben pet sounds…


popstudium.de schrieb am 17.04.2007 um 00:52 Uhr:

Unverschämt und ein Beleg für popmusikalische Unkenntnis ist die Behauptung, Sgt. Pepper sei überflüssig.
So etwas macht mich wütend!
Wer so etwas schreibt hat keine Ahnung von der Bedeutung der Beatles, insbesondere was Sgt. Pepper vor allem für die Entwicklung der Popmusik darstellte.

Sgt. Pepper als überflüssig zu bezeichnen ist eine hochgradig schwachsinnige Behauptung, die die absolute musikwissenschaftliche Inkompetenz des Texteverfassers belegt.
Aua!


Christian schrieb am 14.04.2007 um 17:38 Uhr:

Diese „Kurz-Rezensionen“ sind wohl eher provokant, als wirklich ernst gemeint.

Vielleicht waren da auch nur sehr junge Autoren am Werk, die keine Ahnung von Musik, Kino und Literatur haben.


otto graf schrieb am 12.04.2007 um 22:12 Uhr:

der heißt aber schon dürrenmatt, oder?


rantanplan schrieb am 12.04.2007 um 08:56 Uhr:

schon alleine 'soloalbum' in einem artikel aufzuführen, der unter dem stichwort 'klassiker' läuft, grenzt an einen witz. stuckrad-barre ist wirklich der am wenigsten talentierte schriftsteller der gegenwart. manchmal glaubt man, der hat garnicht verstanden, worum es geht. immerhin, dafür ist 'soloalbum' ein paradebeispiel.


z8g72 schrieb am 06.04.2007 um 09:47 Uhr:

Ich denke nicht das Nevermind unverzichtbar ist. Sicher Bleach ist besser, aber Nevermind war der richtige Durchbruch, eine Erruption damals das hat meine Jugend zumindest bestimmt als es '91 rauskam.


Krisse schrieb am 05.04.2007 um 00:15 Uhr:

Blockbusterkritik angekommen.

Kann aber nicht allem zustimmen. So mancher Kultfilm, so manches anders Kultartefakt hat sich seinen „Kult“status durchaus verdient. Der sollte ihnen dann auch gegönnt werden.

MfG Krisse


el.djauf schrieb am 04.04.2007 um 22:06 Uhr:

Da weiß wohl jemand nicht so recht, wovon er redet!
Sgt. Pepper als überflüssig abzustempeln. Pah!
Ok, es ist vollgeladen mit allem Bombast, den die Beatles irgendwie beschaffen konnten, aber es gehört jeder Ton, jedes Fiepsen, jedes Klappern, genau an seinen Ort. Da stimmt alles. Das ist hohe Kunst.
Kannst ja gleich vielleicht noch den Artikel erweitern, und sagen Beethovens Neunte sei Schrott! Wäre genau so ein Unfug!
Also liebe Leser, glaubt der Redaktion kein Wort: Sgt. Peppers ist das größte Album aller Zeiten!


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