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Unterwegs mit Gürteltasche, Goat-Cheese-Salad und Gott.

Unterwegs mit Gürteltasche, Goat-Cheese-Salad und Gott.

Maximilian Hecker und seine Band schreiben für uns ein Tourtagebuch.

Unseren Stammlesern müssen wir Maximilian Hecker nicht mehr vorstellen. Allen anderen sei gesagt, dass der Mann als ungekrönter König des Tear Pop seit seinem ersten Album, Infinite Love Songs, konsequent auf dem Weg Richtung unendlicher Sehnsucht, Melancholie und Schwerelosigkeit in der Musik ist. Die aktuelle CD, I'll Be A Virgin, I'll Be A Mountain klingt nach Tränen und Glückseligkeit, und wird von Hecker und Band in den nächsten Wochen auf Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt. (Tourdaten: siehe unten)

Aus diesem Anlass seien mir ein paar persönliche Worte gestattet. Die Zusammenarbeit mit Hecker und seiner Band anlässlich dieser Tour hat für mich als Redakteurin eine besondere Bedeutung. Maxi Hecker ist nämlich schuld daran, dass ich bei JUSTmag gelandet bin. Ein Hecker-Interview meines Chefredakteurs, von dem ich natürlich noch nicht ahnte, dass er mal mein Chefredakteur werden würde, hat mich auf diese Seite gebracht. Damals wie heute war das Team an Verstärkung interessiert, und ich bin geblieben. Maximilian Hecker auch.

Tourtagebuch

Während der Tour gibt es auf JUSTmag etwas ganz besonderes: Maximilian und seine Bandkollegen veröffentlichen exklusiv bei uns ihr persönliches Tourtagebuch. Zu Wort kommen werden:

  • Maximilian Hecker.
  • Philipp Neumann (Billy): Bass und Harmonie-Gesang, ein alter Freund von Maximilian, der mit ihm zusammen in den 1990ern in der Band avec envy gespielt hat.
  • Johannes Feige: Gitarre, Studio-Musiker auf Lady Sleep und Sänger bei Triosophee und In Lindsey.
  • Snorre Schwarz: Schlagzeug, ursprünglich Drummer und Rapper bei Di Grine Kuzine.
  • Nicolai Ziel: Schlagzeug, spielt auch bei In Lindsey und Triosophee.
  • Sebastian Vogel: Bass bei den Frankreichkonzerten, spielt auch bei Dota, Die Kleingeldprinzessin, sowie bei Triosophee.
  • Hardy Hartenberger: Tontechnik, wird für seine Kompetenz als „Gott“ bezeichnet.
  • Jeffrey Hayes: Tourmanager und Support Act, Maximilians „guter Geist“.

Geschichten, Fotos und Eindrücke von Soundchecks, Konzerten, Aftershow-Parties, Busfahrten und Backstage-Stunden werden im Laufe der Tour online gestellt.
Viel Spaß beim Lesen und auf den Konzerten!


18.11.2006 Kiel, von Hardy:

Und dann waren wir auch noch in Kiel. Im Weltruf, ehemals King George, einer echten Seemannskneipe mit eingebautem Schiff und Aquarium. Da musste Maxi aber nicht rein, dafür aber unter die Brücke, links und rechts die Reling und hinter sich echter Seemannsgarn. Hoffentlich wird er mal nicht seekrank dachten wir uns, weil angeschlagen ist er ja schon seit ein paar Tagen.
Während er sich also beim Soundcheck mit seiner Stimme rumplagt, kämpfe ich mich durch die Discoanlage und finde hier und da ein paar versteckte Limiter, nur darauf wartend, mir das Leben als Tontechniker schwer machen zu können. Multitasking ist also angesagt. Für jemanden wie mich überhaupt kein Problem. Mit der einen Hand mache ich Soundcheck und mit der anderen repariere ich gleichzeitig die Anlage. Am Ende geht dann auch noch alles und es kann los gehen. Jeffrey Hayes fängt an und spielt Maxi direkt an die Wand bzw an das Heck, wir befinden uns ja schließlich auf, bzw in dem besagten Schiff, was ja keines ist, aber so aussieht. Die Kieler sind sehr aufmerksam und, wie Jeff es nennt, sehr polite. Zwischen den Stücken gibt es herzlichen Applaus und dann ists wieder mucksmäuschenstill. Na suuper, denk ich mir, da werde ich die mühsam aus der Anlage herausgekitzelten 5 db mehr an Lautstärke ja gar nicht brauchen. Dass mir die schließlich auch noch zum Verhängnis werden, dazu später mehr.
Jetzt ist erstmal Maxi dran. Eigentlich als Solokonzert geplant wird er heute aber von Johannes Feige an der elektrischen Gitarre unterstützt. Die beiden spielen sich und das Publikum geradezu in Extase. Maxi erzählt Geschichten vom Kauern und Züchten, um die ergriffene Menge etwas aufzuheitern. Beim letzten Stück opfert Niki dann seine letzte Hose, um auch mitspielen zu dürfen. Er darf das Glockenspiel bedienen. Konzert also zu Ende, Bierchen gezicht und dann ab ins Bett, denk ich mir so, doch jetzt kommen die besagten 5db ins Spiel. Wir schlafen nämlich im sehr luxuriösen Gästeappartement direkt über der Kneipe und da ist dann noch bis 6 Uhr Morgens Disco. Trotz allem wird es ein unvergesslicher Abend für uns. Sie sind schon eher selten, diese Clubs, die als Gesamtkunstwerk funktionieren wo und man selbst das Gefühl bekommt, bei Eintritt ein Teil der Kulisse zu werden.


16.11.2006 Dresden, von Johannes:

Dresden — das Elbflorenz Deutschlands. Und wir dürfen dabeisein, im Starclub. „Vielleicht habt ihr noch Zeit, euch die wiederaufgebaute Frauenkirche anzusehen“ steht in unserem Roadbook. Das meinen die wohl ernst. Wir haben keine Zeit. Wir müssen warten. Aber auch der Starclub hat einiges zu bieten. Früher war´s mal Tanzschuppen mit Disko -so um 1900-, um dann vom Kino zum sozialistischen Kulturzentrum überzulaufen, um nun für einige Stunden den alten Hecker mit seiner maximilen Band zu beherbergen, schön mit roten Säulen und Stuck protzend.

Es folgt ein Konzert voll von musikalischen Höhepunkten und verbalen Tiefflügen mit abschließender Schraube um sich selbst. der Gästelistenplatzaspirant Herr Alkoholiker bleibt heute zuhaus, auch der kleine Judo muß kauernd zurückstecken, dafür wird aber brigittemäßig „wirhabeneinekleinemausverstecktfindestdusie“ die hiesige alte Nationalhymne in Lady Sleep eingewickelt. Und (oder: doch) Dresden bleibt wacker stehn bis zum Schluß. Muß man gesehn haben. Nikolai hustet dann noch fortwährend charismatisch mehrfach. Abschließend werden Druckbleistifte und Haarkuren aus dem Hotel mitgenommen. Bielefeld steht uns bevor. Und so kann Gutgeist Jeffrey wieder vollmundig sagen: On the road again.


15.11.2006 Berlin, von Maximilian:

Das große Heimatstadt-Konzert. Spielen fürs Über-Ich. Ziemlich gehaßt von uns allen für die eklige Extra-Portion Druck im Sinne von „den-Kumpels-mal-Zeigen-was-man-so-draufhat“. Der Einzige, der mal wieder nicht aufgeregt ist, ist der kleine Karate. Wie gesagt, was für ein bescheuerter Name! Aber — den habe ich ihm ja schließlich selbst gegeben. Karate kauert mal wieder in der Ecke. Das kann er wirklich an besten — das Kauern. Bis der Arzt kommt. Nachmittags Soundcheck im beliebten Roten Salon. Ständig klingelt das Telefon. Es heißt, daß es abends voll wird. Was ich, ehrlich gesagt, nicht verstehen kann; wenn ich nicht zufällig ich selbst wäre, würde ich niemals auf ein Maximilian Hecker-Konzert gehen. Karate zischt kauernd meine Band („die Züchter“) an. Das hat zur Folge, daß er mal so richtig von Billy auf die Fresse kriegt. Es kommt auch fast zum Eklat, aber da betritt Judo die Szenerie. Das siegesgewisse, wenn auch total bräsige Grinsen aufgesetzt wie andere einen Salat, faucht er den kleinen Karate an, daß es nur so ein Freude ist. Die Zeit zum Konzert wird in der eigenen Wohnung überbrückt. Dann, gegen 21.30 Uhr treffen wir uns im Backstage-Container wieder. Jeffreys Sorge, daß, wenn er und die Band mich für seinen Gig allein im Container lassen, ich nach China verschifft werde, halte ich für einen seiner Scherze und lache, lache, lache und kann gar nicht mehr aufhören.

Dann das Konzert. Der Rote Salon ist wie Kate Moss: heiß und voll. Wir spielen um unser Leben; die Züchter nach bester Augsburger Züchtermanier. Ich spiele auch gelegentlich mit — ein Cismaj7 schlabbere ich aus dem Handgelenk, daß kurz ein Raunen durch die bekokste Menge geht. Hier wird Rock gezeigt. Das Publikum grölt, jault, man fordert Zugaben. Das zentrale Werk meiner Reihe „Ausbildungsberufstechno“, das krasse „Ich Bin Alkoholker“ kommt mal wieder an besten an. Typisch Berlin! Aber, wie gesagt, es werden diese Techno-Dinger sein, mit denen ich meinen Eltern das versprochene Schlösschen in Südfrankreich finanzieren werde, nicht etwa gefühlvolle Balladen, wie „Fuchs, Du Hast Die Gans Gestohlen“, das ja — und das wissen die wenigsten (nicht mal ich weiß das) — aus meiner Feder stammt.

Nach dem Konzert erwarte ich Konzertagentur und Plattenfirma zur Audienz im Container. Sie sind sehr zufrieden mit dem Konzert. Ich atme auf. Etwas perplex bin ich dennoch, daß der geplante Vatermord mit „Ich Bin Alkoholker“ nicht nur NICHT geklappt hat, sondern daß jenes Stück besonders gut bei den Vorgesetzten ankam. Nun ja. Da hatte es Bob Dylan leichter — der konnte Pete Seeger lediglich mit dem Schwenken einer Fender zu seinem Todfeind machen.

Dann wird ordentlich im White Trash gesoffen. Stimmt nicht — nur ein Bier gibts, denn am Folgetag müssen wir fit in Dresden sein. Karate freut sich an meisten drauf. Seine Mutter heißt übrigens Tischtennis. Wen wunderts.


14.11.2006 Hamburg, von Nicolai Ziel:

Ab heute übernehme ich also wieder mal von Snorre den Platz am Schlagzeug. Damit mir auf der Tour nicht so langweilig wird, hab ich mir ne richtig nette Erkältung mitgenommen. Hamburg bietet dafür auch (wie so oft) optimale Wellness-Bedingungen. Wir kommen genau rechtzeitig am Bunker an, um im feinsten Nieselregen unsere Sachen ins „Übel und Gefährlich“ zu bringen. Der Club macht nen guten Eindruck (wenn man davon absieht, dass ausgerechnet heute die Weinlieferung nicht angekommen ist und Bier kann man ja bei Erkältung einfach echt nich´trinken…). Das Konzert lief gut, abgesehen von dem einen oder anderen Hustenanfall, ausgerechnet in leisen Klavierpassagen von Herrn Hecker, mit dem ich es gegen jeden Tuberkulose-Patienten hätte aufnehmen können. Aber viele nette Leute, die Mitleid mit mir hatten, haben mir ihre persönlichen Lieblingsmedikamente empfohlen, die ich jetzt alle auf einmal nehme. Mal sehen, was dabei so rauskommt… In dem Hotelzimmer, das ich mir diese Nacht mit Johannes geteilt habe, wohnte offensichtlich in den vergangenen drei Wochen ein achtköpfiges, kettenrauchendes Team der Zigarettenlobby. Natürlich konsequent bei geschlossenem Fenster, is ja klar… Somit konnten wir über Nacht unsere Lungen erholen, dem Verkehr lauschen und so richtig Kraft sammeln um am nächsten Tag wohlgestimmt und euphorisch dem Berlinkonzert entgegenzublicken.


14.11.2006, Hamburg, von Katharina:

Übel und Gefährlich. Eigentlich kein sehr einladender Name für einen Club. Und tatsächlich stehen um 21h nur zehn Menschen vor dem Gebäude neben dem Heiligengeistfeld. Sind wir hier richtig? Meine Freundin und ich laufen ein bisschen ziellos rum, bis uns ein A4-Blatt mit der Aufschrift „Herr Hecker ->>>“ den Weg weist. Vor einem unscheinbaren Tor entdecken wir den Tourbus mit Strappy, Fisty & Co. Tja, dann wird Herr Hecker wohl auch hier spielen.
Mit dem Aufzug geht es ins Innere des großen Bunkers. Wir denken, dass wir im tiefsten Kellerclub gelandet sind, doch ein Blick aus dem Fenster zeigt den Dom aus schwindelerregender Höhe. Ziemlich schnell füllt sich dann das Übel und Gefährlich. Kann es ein, dass die Männer hier in der Überzahl sind? Ungewohnt, ein gutes Zeichen.
Kurz vor 22h betreten Roadside Revival die Bühne, danach die Gurken, und schließlich Hecker persönlich. Ich bin gespannt: Wie klingt die Band mit dem neuen Schlagzeuger? Wie Billy nachher richtig feststellt, der hat das drauf.
Und das Publikum in Hamburg, das hat es auch drauf. Nach ruhigen Stücken füllt sekundenlange Stille den Raum, keiner wagt es, den Zauber allzu schnell zu zerstören. Ich bin fast irritiert von so viel Feingefühl. Ein kindischer Gedanke lässt sich nicht vermeiden: „Warum verstehen die das alle so sehr? Da kann ich mich ja gar nicht elitär fühlen.“ Aber egal, genau so sollte es ja sein und Maximilian scheint sich ehrlich zu freuen über die Reaktion der Leute. Liegt es an seiner Begeisterung, dass einige Stücke heute viel schneller sind als sonst? Eine grandios lustige Einlage ist — nun ja, wie soll man es nennen, satirischer Ausdruckstanz? Disco-Parodie? -sagen wir, die Performance „Ich bin Alkoholiker“, in der Hecker bewegungsmäßig zu Höchstform aufläuft. „Coole Moves“ meint meine Freundin erstaunt und ich finde, sie hat recht.
Dann kommt viel „fürs Herz“, und ich gönne mir etwas, das ich so noch nie ausprobiert habe: bis zum Ende des Konzerts auf einem gemütlichen Ledersofa sitzen zu bleiben, in Trance, versunken und schwerelos. „So sleep, my snow white“, singt Maximilian und ich bin nah daran, ihn beim Wort zu nehmen.

Nach dem Konzert bin ich wie immer viel zu weggetreten, um vernünftige Dinge zu reden, euphorisch und traurig und neben mir. Man sollte nach dieser Musik ohnehin erst mal eine Stunde schweigen. Alles gesagte wirkt so banal. Ich freue mich trotzdem über Gespräche und Begegnungen, auch wenn ich aufgrund meiner Realitätsferne ein bisschen unaufmerksam bin (Hello Jeffrey, it was nice to meet you;-).

Die Crew reist jetzt weiter, und ich werde sie erst bei der nächsten Tour wieder sehen. Macht's gut, schöne Reise und viel Spaß noch…

Katharina



7. November 2006: neuer Eintrag zum FM4-konzert in Bregenz am 2.11. von Hardy: siehe unten.


November 6, 2006, von Jeffrey

like america's
entry during WWII
here comes the Muenchen diary entry
like america
better late than never
but lives here are not at stake
but maybe some fans wait patiently
for some secret gem
of the missing Muenchen report
what happened?
a black mark?
some hidden darkness?
drummers drugged on dope?
sorry
nothing like that to be found
nothing as exciting as finding the keyboard player
turned blue from overdose
being rushed to the hospital
in life-saving urgency

The reason being for the delay was just an accelaration of sorts. Lots of work to be done. Pulled into Muenchen the night before the show. Had a day off. Drove down from wherever we were the night before. Sometimes things blur. Days seem distorted. time, a haze. So a night off in my adopted hometown of Muenchen.


October 30, 2006, München

Boys are all settled in at a shitty hotel just up the street from my apartment. tour bus parked outside my door. A day off! Ha! Coming home to try to catch up on tour management duties with the comfort of my own PC. Wash the smelly, smelly clothes. The glamour of touring. The morning struggle of deciding which socks are the less smelly, sifting through a bag packed with pure STINK! A feeling of guilt for not taking the clothes of Maximilian, Billy, Snorre, Johannes and Hardy and bringing them home to wash. Sorry guys, need the time for me. Time to breath…

Ok, home, catching up on work. Phone rings non-stop. Fuck it, disconnect. Light bulbs burned out in my apartment. Things are chaotic. Remnants of last minute packing lying all around the place. The sandwich I had made to eat on the way to the airport on October 17, still sits where I left it 13 days later. Depressing. Days off on the road can really bring me down, a day off with a few hours to be back home is suicidal.


October 31, 2006, München

Waking up at home, very strange. Especially with no time to clean up the crap surrounding me. Even during my junkie worst of times did I never let my apartment become such a disaster. D-E-P-R-E-S-S-I-N-G!!! Have some running around to do. Rent to pay. Rehearsal with Kym. My music partner. Tonight is to be our very first ever live gig. Roadside Revival becomes a reality. Not just a talked about toyed idea in my living room. Time to make it real. Ok, my main job is Maximilian Hecker's tour manager and confidant or „good ghost“ as he puts it. I'd take a bullet for him. That is no secret. He's my best friend and we have an appreciation of each other. My other job, allowed through his generousity is to be the opening act on this tour once again. Been playing the shows alone. Solo. Man and guitar. It is easy to get used to playing this way. Band has been joining me onstage for the last two songs of mine. „Validation“, Maximilian's idea, and a cover of the Velvet Underground's „All Tomorrow's Parties“ which is one of two songs Kym and I recorded under the Roadside Revival just before the start of the tour. So I am nervous. Never played live with Kym before. How's it gonna be?

I take off from home for the venue two hours before I need to. Just need to relax and I can't relax sitting at home with so many distractions. Find myself situated in the middle of a children's Halloween party. The guys show up and then it is about running Maximilian around from one interview to the next. Johannes is getting a cold. Poor guy is feeling sick. It is awful being sick on the road. In Darmstadt I had big problems with my teeth and that was a nightmare. As tour manager, I take it as my job to try to make everyone feel as comfortable as possible. Feel motherly. „Drink tea, drink juice, get rest“. The show must go on. We all owe it to the fans who buy the tickets. No reason they need to suffer as we sometimes do.


November 6, 2006, München

Ok, I could sit here all day writing but even though we are on a tour break there is still much to do and I can't say anyone is interested in reading my babble anyway. Roadside Revival took the stage. The Muenchen crowd was very kind. Many people came up after the show and thought I was bullshitting them when I had said it was our first show. Maximilian came out brilliantly in his very cool sunglasses and joined the rest of the guys and me and Kym onstage for Validation, and then I think we all played the best version of „All Tomorrow's Parties“ that has been played on the tour so far.

Maximilian and the guys came out and played another amazing set. Of course sometimes I can't watch it all because I have the tour management job to do so a lot of time is spent backstage going through paperwork and organizing the merchandise. But I did manage to get back and see a good part of the show. „Shusshing!“ my friends who were talking loudly. I hate when people talk during concerts.

Maximilian's brother Alexander was in the crowd. My ex-wife Petra. Two-thirds of the Desert Suprise band, Mess and Anna. Roman Fischer. I took notice of Kym's smile as she was congratulated from members of the audience. Felt good to be surrounded with warm friends and hearing the very best of them providing the soundtrack. I imagined it was my very own private party. Smiling and bathed in a warm yellow stage glow, I finally forgot about the burned out light bulbs in my depressing apartment…



4. November, Luzern (CH), von Billy:

Luzern ist schön. Die Stadt gleicht einer Ansichtskarte, die man früher immer von Tante Karin geschickt bekam, wenn sie ihre alljährlichen Neckermann-Reisen unternahm. Die malerischen Türme der Jesuitenkirche, die makellos erhaltene mittelalterliche Museggmauer und natürlich der wunderschöne Vierwaldstätter See, den die amerikanischen Touristen, die zusammen mit den Japanern hier rund 80 Prozent der Bevölkerung ausmachen, aufgrund seines komplizierten Namens in „Lake Luzern“ umgetauft haben. Jaja. Luzern ist schön…
Schade, dass wir all dies nicht gesehen haben. Aber so ist das halt „auf Tour“. Man kommt in irgendeinem Club an, wo gerade damit begonnen wird, die Überreste der vorabendlichen Indie-Disco zu beseitigen und wartet darauf, dass endlich der Soundcheck beginnt. Dabei haut man sich den Bauch mit Sandwiches, Schokoriegeln und natürlich Kaffee voll. Dann legt man sich auf irgendein verpektes Kunstledersofa und versucht zu schlafen, was aufgrund des permanenten Koffein- und Geräuschpegels leider nicht funktioniert. Wenn es dann aber doch klappt wird man rechtzeitig durch Madonnas gehauchtes „Sorry“ geweckt, das Onkel Hardy immer zum Einstellen der Anlage benutzt. Dann wird Soundgecheckt. Mittlerweile sind wir ein so eingespieltes „wir sind ein Team“-Team, dass man eigendlich nur noch unveständliche Laute in ein beliebiges Mikro brabbeln muss, und Hardy (Gott) holt das Maximum aus der mehr oder weniger maroden Anlage heraus. Dann gibts Dinner. Je nach Schedule kann man danach noch mal kurz ins Hotel einchecken oder man wartet vor Ort auf den Auftritt. Dass man sich währenddessen in einer der schönsten Städte Mitteleuropas befindet, ist dabei leider egal. Aber hinterher kann man Tante Karin erzählen, dass man auch schon mal in Luzern war.

Billy


3.11. Düdingen (Schweiz), von Snorre:

Heute liegt die Fahrt nach Düdingen an, 960 km, lächerlich, wir sollen um 16h da sein, kein Problem. Da stehen wir halt mal um 5h auf, Frühstücken im Rockstarhabitus, blass aber lässig. Auf den Autodächern liegt Schnee, wir verlassen Wien, die Stadt des Wintereinbruches. Bei Innsbruck sind 50cm Schnee gefallen aber das hält uns nicht auf. The Fatherland, wie Jeffrey es nennt, bietet Schneematsch und stockenden Verkehr, nervenzehrend. Wir fahren über Deutschland in die Schweiz, weil wir sonst über westösterreichische 3000er-Pässe klettern müßten, das würde viehisch nerven, daher der Umweg über das gutausgebaute Verkehrsnetz des Alpenvorlandes. Gibt es eine Gegend, die langweiliger ist? Mailt mir, wenn Ihr ernsthafte Vorschläge habt.

Wir erreichen Düdingen gegen 17h und freuen uns, Maxi und Hardy wiederzusehen. Gute Freunde kannst Du niemals trennen. Der Klub liegt auf dem platten Land, Anreise des Publikums also per Auto, daher heute mal keine Drogen nehmen. Der Backstage ist lausig, wir versuchen durch Umräumen der abgestellten Elemente und mit Lichtinstallationen eine annehmbare Atmosphäre herzustellen, na ja, klappt fast, jetzt ist er nur noch lausig kalt. Ich weiß nicht, welche Band so etwas gut finden könnte, egal, geht auch vorbei. Johannes ist eh schon krank, da macht es nichts. Das Tourmaskottchen Strappy will auf die Bühne, das ist ok, aber nur bis wir anfangen mit dem Konzert. Soviele Menschen hat Strappy noch nie gesehen. Toll. Wir haben, der Bühnengröße entsprechend, einen ungewöhnlichen Bühnenaufbau gewählt, ich befinde mich alleine auf der rechten Seite von Maxi, Billy und Johannes sind auf der anderen, Maxi erhöht auf einem Podest. Die gefühlte Entfernung von den Jungs beträgt etwa 1 km, ich bin weit weg von allem, Gott sein Dank ist da noch Judo, Maxis Congalehrer, er kann vermitteln und Kontakt zur anderen Bühnenseite herstellen, dafür nochmal ein ganz ganz liebes obrigado!
Wie immer liegen wir uns nach dem Konzert in den Armen und nehmen eine Blitzanalyse des Geschehenen vor. Maxi fragt: „Und?“, Billy sagt: „ Eyiii!“, Johannes fragt: „Echt?“ und ich sage: „Korrekt“.

Liebes Tagebuch, dies ist mein zweiter und vorerst letzter Eintrag. Morgen übergebe ich die Position hinten oben im Team Hecker vorübergehend an meinen Kollegen Nikki, er hatte wie ich bei Judo Schlagzeugunterricht und freut sich schon auf ein Wiedersehen mit ihm. Alles Gute für Ihn und die Jungs, ich werde dann an dieser Stelle nachlesen wie die Tour weiterging.


2.11.2006, Bregenz von Hardy Hartenberger:

Tja und dann war da auch noch der Überraschungsauftritt in Bregenz, genauer gesagt im Gasthaus Berg Isel, Sitz des dort ansässigen Landeshauptschießstandes und Vereinslokal. Doch wie kam es eigentlich dazu?
Der Radiosender FM4 veranstaltet regelmäßig sogenannte Überraschungskonzerte. Keiner weiß zunächst, welcher Superstar wo auftreten wird und erst 24 Std. vor dem Konzert werden diejenigen, die ebenfalls vorher an einem zünftigen Internetgeplänker teilgenommen haben, damit belohnt, dass sie den Ort und den Star des Abends mitgeteilt bekommen. …EINTRITT FREI! WAHNSINN!… und diesmal hatte es also Maximilian Hecker erwischt.

Wir werden am Morgen des 2. Novembers früh in einen Bus von Radio FM4 verfrachtet und es geht quer durch das bekanntlich schöne Deutschland in Richtung Bregenzer Wald und Vorarlgebirge. Wir, das heißt in diesem Falle nur Maximilian und Ich, was zur Folge hat das jeder von uns endlich mal eine Sitzbank für sich allein beanspruchen kann. Wir nutzen dies aus und schlafen. Die meiste Zeit zumindest. Nur unterbrochen durch einen Ganz spontanen Phoner, also ein kurzes Radiointerview per Mobiltelefon und einem Mittagessen im Rasthaus Mondsee.

Gegen Abend landen wir dann also in besagtem Lokal, aufs herzlichste empfangen von der FM4 Crew. Der Soundcheck verläuft weitgehend reibungslos und nach einem herzhaften Abendessen kann dann einem weitern legendären Soloauftritt von Maximilian Hecker nichts mehr im Wege stehen.
200 Leute drängen sich in den kleinen Raum und dank eines noch eiligst herbeigeschafften Bühnenpodestes kann man Maximilian nicht nur hören, sondern bis in die letzten Reihen sogar sehen, wie er scheinbar über dem Publikum schwebend seine harten Rockballaden zum besten gibt. Maximilian ist so begeistert, dass er sogar einige seiner Songs zu spielen vergisst, dies aber dann in der Nachspielzeit nachholt. Ganz zum Schrecken des FM4-Tontechnikers Wolfgang, der damit beauftragt ist, das Konzert aufzunehmen, schon begonnen hat seine Gerätschaften wieder einzupacken, als Maximilian abermals die Bühne betritt und somit genötigt wird, alles eiligst wieder aufzubauen um wenigstens noch die letzten Takte der Hitsingle 'silly lilly funny bunny'mit seinen Mikrofonen erhaschen zu können.

Rundum zufrieden und mit der stillen Gewissheit, wieder einmal ein paar Menschen zu Tränen gerührt zu haben, beschließen wir den Abend in einem standesgemäßen Hotel im nahegelegenen Dornbirn. Am nächsten Tag werden wir noch von Manuel nach Düdingen in die Schweiz gefahren, wo wir auch wieder mit unserer Band zusammen treffen, die, ganz unserer Kontrolle entzogen, in Wien mal so richtig einen drauf gemacht hat und uns entsprechend lethargisch, aber sichtlich erleichtert um den Hals fällt. Nie wieder, so müssen wir versprechen, dürfen wir sie in einer so großen Stadt alleine lassen.


1.11.2006, Wien, von Katharina:

Nun ist die Crew also in meiner Stadt gelandet. „Se Maximilian Heckers Band“ im WUK — great expectations meinerseits.
Im Foyer dreht sich verheißungsvoll glitzernd eine Disco-Kugel. Mein Begleiter und ich erinnern uns wehmütig an unser letztes gemeinsames Hecker-Live-Konzert auf der Hamburger Reeperbahn vor fast zwei Jahren. Das übliche Vor-dem-Konzert-Spiel „Was glaubst Du, welche Lieder von der neuen CD dabei sein werden“ läuft nur in meinem Kopf ab, da er I'll be a virgin, I'll be a mountain noch nicht kennt. Ich wünsche mir im Stillen die Snow White-Stücke, Velvet Son, Messed-Up Girl und natürlich bitte unbedingt den Titelsong. Die Glücksfee ist mir sehr zugetan an diesem Abend.

Während des Konzerts läuft die Wahrnehmung auf drei Ebenen ab: Eine lässt sich komplett in die Musik fallen, und macht alles andere nur sehr verschwommen erkennbar. Die zweite fiebert gespannt den Lieblingsstellen entgegen und lauscht fasziniert der Live-Umsetzung von Klangfarben auf der CD: Glockenspiel auf der E-Gitarre, Streicher auf dem Klavier, tosendes Schlagzeug, wo sonst nur ein flüsterndes Rauschen zu hören ist, all das ist immer wieder spannend, und all das beherrscht die Band meisterhaft. Ein besonderer Kick sind die Stücke, bei denen Rhythmen oder Strukturen von den Studioaufnahmen abweichen, wie z.B. Your Stammering Kisses. Die dritte Wahrnehmungsebene, die sich leider trotz größter Hingabe an die Musik nicht abschalten lässt, beschäftigt sich mit Dingen wie der Frage, warum die Frau in der zweiten Reihe, die ohnehin schon so dümmlich guckt, dass man aggressiv werden könnte, nicht endlich den Mund hält und zuhört. Oder warum an den unpassendsten Stellen immer jemand lacht, quatscht oder sonst irgendwie stört. Ich bin versucht, laut zu rufen „Haltet doch endlich mal den Mund da hinten!“. Aber ich traue mich das mal wieder nicht. Und schüttle nur stumm den Kopf über die Respektlosigkeit mancher Menschen. Ein kleiner süßer Moment der Rache ist die Schadenfreude über das Erschrecken derer, die mit dem Ausbruch in Cold Wind Blowing nicht gerechnet haben.

Irgendwann sehr bald aber ist der Punkt erreicht, wo all das unwichtig wird. Ich stehe da, mit geschlossenen Augen, (sehe jetzt vermutlich nicht viel intelligenter aus als die dümmliche Frau in der zweiten Reihe) und lasse mich in andere Sphären tragen. Die Klänge werden körperlich spürbar. Die Stimme ist in meiner Seele angekommen. Irgendetwas in mir tut weh. Irgendetwas in mir ist selig. Irgendetwas in mir öffnet sich. Und ich merke plötzlich, dass ich lächle.


29ter Oktober 2006, Saarbrücken, Garage , von Johannes:

Tourmodus. Die kleinen Private Moments, die sich jeder auf seine Weise nimmt, reichen nicht mehr, um der ganzen Gemeinsamkeit Paroli bieten zu können. Das Hirn verlangsamt sein Tun. Immer öfter hört man irre Lachausbrüche, die lustig gemeint sind und wahren Kern haben. Witze werden strapaziert, bis sie wieder witzig werden. Die Luft wird dünn. Wir sind wieder in Deutschland.
Saarbrücken ist unser Ziel und wir wehren uns nicht sehr. Wir fahren durch „Bleialf“ und wundern uns sogar. Kurz vor dem Auftrittsort zählen wir noch entschieden zu viele Kühe. Am Club angekommen steht dann genau der Markenname auf sämtlichem Equipment, der nie draufstehen sollte (ich sach nur Problem-Behr). Technikgottheit Hardy ist verzweifelt und bleibt das auch den ganzen Abend. Mir gegenüber befindet sich in zwei Metern Entfernung ein Lüfter, der die ganze Zeit seine Arbeit in einer Lautstärke verrichtet, die meinen nicht vorhandenen Monitormix in allen erheblichen Frequenzbereichen übertönt. Ich hör´nichts und das zu laut. Mein Kollege Maximilian reißt Sprüche; ob sie ankommen oder im Nirgendwo landen werde ich erst nach dem Konzert wissen. Das ist lang hin.

Viel später geben wir erst Zugaben, dann Autogramme und sind verwundert, daß es noch so kommen konnte. Ein Kerl kauft begeistert alle Cds, die wir am Stand haben und lobt dieses Konzert über alle andern von ihm jemals erlebten. Manchmal macht auch Arbeit Spaß.

Backstage-Playlist nach dem Konzert:
-Münchener Freiheit: So lang man Träume noch leben kann
-Dirty Dancing: (i´ve had (the)) Time of my Life
Momente, die bleiben.

Übrigens: In der Nacht vor dem Konzert in Gent fiel die riesige Licht- und Soundanlage von der Decke des Konzertsaals herunter, weshalb unsere Show dann auch verlegt werden mußte. Hätte auch mit uns drunter passieren können.
Schön, daß wir hier sind.

Johannes


28.10.2005, Aachen, von Maximilian:

Der 28.10. beginnt mit diversen Exkursionen durch Aachen. Jeffrey und ich zum Beispeil treiben uns im Rotlichtviertel herum, denn wir haben es mit den Nebenhöhlen. Ah, das tut gut! Jeffrey hat wieder seine bizarren „Pepperspray-Visionen“: Er stellt sich vor, wie es wäre, die im Rotlicht-Gässchen herumirrenden Freier mit Pfefferspray zu überraschen und dann die Reaktion der leichten Mädchen photographisch zu dokumentieren. Naja.
Jens Friebes liebenswerter und bereits zum Sprichwort gewordener Kommentar bezüglich seines Spiegelbildes während einer gemeinsamen Tour im Mai 2003 („Ich glaube, ich hasse mich!“) kommt mir an diesem Tag des öfteren in den Sinn. Das permanente in-der-Öffentlichkeit-Stehen und die dadurch gesteigerte Selbstkontrolle beginnen, an den Nerven zu zerren. Die sogenannte „inadäquate Resonanz“ des Publikums (da das Bild von mir, das sie auf mich zurückwerfen, reine Projektion und somit irreal ist) verwirrt mich eher, als daß es zur Selbstaufwertung beiträgt. Hier ist es hilfreich, gute Freunde mit auf Tour zu haben — mein Team. Diese süßen Boys stehen voll und ganz hinter mir und geben mir Sicherheit. Danke, Jungs!
Also, Musikbunker Aachen. Architektonisch hat man sich hier am Bauhaus orientiert. Respekt. Wir chillen irre im Backstage herum, machen Soundcheck, überlegen, ob Insulin oder doch Erhängen und entscheiden uns dann aber für das Leben — einen „Döner mit Scharf“ („Sodomie ist, wenn Du mit Schaf“).
Als kleine Überraschung spiele ich heute bei einem Jeffrey Hayes-Song Klavier: „Validation“, ein herzzerreißendes Lied und eine herzzerreißende Version, bei der auch noch Philipp, Johannes und Snorre spontan einsteigen. Jeffrey sagt später, daß dies der beste Moment gewesen sei, den er je auf einer Bühne hatte.
Maximilian Hecker, der allseits beliebte „The“-Singer/Songwriter und seine Band („Die Gurken“) heizen den Aachenern mal so richtig krass ein. Judo, der bereits allseits bekannte Conga-Lehrer schaltet sich noch per Konferenzschaltung zur Aftershowparty. „Brumm Brumm!“ ist das Geistreicheste, was ich je vom Judo zu hören bekommen habe. Das sitzt! Später im Ibis wird noch ordentlich Skat gekloppt. Dann Bett. „I'm On Fire“ geht es mir durch den Kopf.

Maximilian Hecker


26.10.2006, Brüssel, von Jeffrey Hayes

some things just happen
some things you just know will happen
some things float
unforced
to great heights
with a buzz
floating
all around you

darkness
womblike
cavernous
good to be back momma
gonna be safe
and warm
comforted
in your warm
chambers
godbless Brussels
godbless Botanique

yeah, from the moment we hit the road towards Brussels, magic was in the air. Brussels shows have always been good. For Maximilian, for me. I remember the first time I ever opened a show for him in Brussels. I started to play. The audience was still. As I sang, I thought „oh god, they hate me“ When I finished the song I was overwhelmed with the applause. I told this to Maximilian and he said, „Ah Jeff, well that is Belgium for you“. blah blah blah…so it was good to be there. things fell easily into place. I played, had a great show, then sat back and did my nightly ritual…relax and enjoy another Maximilian Hecker show. fuck, I get to do it every night. I be one lucky dog. I think the only time I have felt luckier is when one time I found myself hit in the head with a bag of a half ounce of pure crystal meth that had been tossed out a high-rise apartment after the police kicked in the door in a raid. Ok, a week of no sleep is much more glorious and fullfilling after working the stage and working for Maximilian and the guys than the madness induced by mainlining speed for three weeks straight.

Highlights…perfect lighting, a rare solo performance of Kate Moss that, even after hearing it a couple hundred times, not only touched me but suddenly made a helluva lot of sense. it also brought an erupting amount of appreciation from the crowd.

visions of whores
transvestites
dope fiends crawling the sidewalks
sex perverts creeping out of peep shows
where the only thing that made the day off in Aachen seem worthwhile…

that is until after the television show Maximilian did in a godawful setting in Düsseldorf where the only worthwhile thing we decided about the whole thing was our plan to pepper spray the entire staff and take over the t.v. channel and do our own show full of shenanigen and perversity and hold off the cops till we got our message across. And that message being?…Jim Morrison may have drank too much, but damn, he was entertaining when drunk…

Jeffrey Hayes (Roadside Revival/Tour Manager)


25.10.2006, Gent (Belgien), Logbucheintrag von Snorre:

Eine Band auf Tour ist ein bißchen wie ein Raumschiff. Unterwegs durch die Weiten des Raumes mit immer den gleichen Leuten, dem Käpt´n, dem 1. Offizier, dem Ingenieur und den Spezialisten. Alle reißen permanent Witze, wobei das Repertoire an Sprüchen zwischen 5 und 30 variiert. Wichtig ist, daß jeder seine Witze regelmäßig wiederholt, wie ein Mantra, so daß sich durch die wechselnden Situationen vor Ort jeweils eine neue Facette des gleichen Spruches eröffnet. Irgendwann beginnt man, nur noch den Anfang des Witzes zu murmeln und alle lachen oder auch nicht. Aber jeder weiß: hier ist die Band, die sprechen meine Sprache. Der Spruch wird zur Heimat und Heimat ist wichtig auf Tour. Der Kontakt zur unbekannten Außenwelt folgt geregelten Bahnen: auf Tankstellen, in Hotellobbys, im Backstage. Alles ist cool. Ein kritischer Punkt in diesem System ist der Soundcheck.
Das Prinzip des Soundchecks ist, aufzuhören, wenn alles gut ist, bereit für das Konzert. Im Umkehrschluß: Für die Dauer des Soundchecks ist nicht alles gut. Er ist eine Krise — mit einem meist guten Ende, aber der Weg dahin ist mühsam. Er ist eine intime Angelegenheit wie Sex und aufs Klo gehen. Daher findet er meist hinter verschlossenen Türen statt. Meist.
Gestern in Gent war er öffentlich. Leute tranken ihr Bier oder Kaffee und unterhielten sich, während wir unsere intimen Angelegenheiten so schnell wie möglich verrichten wollten. Ein Gefühl der Heimatlosigkeit machte sich breit. Der Typ dort drüben guckt so — uhhhh. Die Frau dort guckt nicht, lacht aber — uhhh… Entsetzlich. Existentiell. Zwei Dinge sind nun wichtig: 1. wie klinge ich, 2. wie wirke ich. Beides kann sich widersprechen, steht sich im Weg. Der Glam-Faktor in diesen Momenten ist gleich Null. Man wünscht sich weit fort von hier. Später, nach dem Konzert, beginnen die Wunden zu verheilen. Das ist ein Trost. Das Raumschiff hebt wieder ab und vielleicht bleiben zwei-drei skurrile Momente aus denen sich neue Mantra-Sprüche destillieren lassen. Das gibt dann neue Sicherheit — später mal in gewissen Stunden.
Wir lernen also: aus der Krise zu neuer Kraft… etc.pp.

Snorre


Donnerstag, 26.10.2006, von Billy (Philipp):

Liebes Tagebuch,
und dann sind wir nach Liege gefahren. Das war sehr schön. Aber dann war die Navi kaputt. Da hatten wir Angst, dass wir irgendwo im Osten landen. Aber Onkel Hardy hat immer gesagt:„Das schaffen wir schon“ außerdem hat Onkel Hardy einen Instinkt wie ein Uhu. Dann kamen wir nach Liege (man kann auch Lüttich sagen). Das war sehr schön. Aber auch sehr dreckig. Die Jungs und Mädchen waren aber voll nett zu uns. Die haben uns sogar beim Tragen geholfen und dann haben wir alle alle eine leckere Limo bekommen. Die war lecker. „Hoffentlich kommen heute mehr Leute wie in Darmstadt“ hat der Snorre dann gesagt. Da hatte er Recht. Wie wir vom Abendessen kamen (lecker) waren dann aber schon voll viele Leute da. Die haben sogar in einer Schlange gestanden. Das sah aus wie in Taiwan! Ein paar Leute mussten wieder nach Hause geschickt werden. Wir waren natürlich alle voll happy. Obwohl: der Backstage-Raum war total kalt. Als wir unser erstes Lied „Full of voices“ gespielt haben, sind alle total ausgerastet. Der Maxi hat dann noch „ein ganz ganz liebes Obrigado“ gesagt und dann war noch einmal die Gitarre kaputt aber das war voll egal. Am Ende waren wir total durchgeschwitzt und besoffen wie die Kamele. Holladihöschen war das eine Sause. So müsste es immer sein. Mal sehen, wie es in Gent wird. Ich bis ja mal gespannt.

Billy


Montag, 23.10.2006, von Hardy Hartenberger (Tontechniker):

Liebe Tagebuchleser,

Gestern waren wir in Darmstadt. Die Stadt wirkt klein und hässlich, hat aber großes zu bieten, wie zum Beispiel die Centralstation, in der wir gespielt haben. Ein äussserst proffessioneller Veranstaltungsort mitten im Herzen der Stadt. Und so kommt dann auch für uns zum ersten mal auf dieser Tour das Gefühl von Glamour und Popstar sein auf. Die Betreuung durch die ansässigen Techniker Marco, Jens, Konrad, Flo und Maddin, nich zu vergessen die netten Damen vom Catering, gestaltet sich als sehr angenehm und verspricht gutes für das abendliche Konzert. Leider kommen dann nur verhältnismäßig wenig Besucher, was aber der Show keinen Abbruch tut. Das Publikum ist hingerissen und erlebt ein intensives Konzert.
Nun bin ich ja als Tontechniker relativ viel auf Tourneen in Deutschland und dem europäischen Ausland unterwegs und fast alle Bands klagen über rückläufige Besucherzahlen bei Konzerten in Deutschland. Sollte es tatsächlich so sein, dass die depressive Stimmung der Politik und der Presse in bezug auf unsere momentane Lage jetzt schon Auswirkung auf das Freizeitverhalten der Menschen zeigt? Keine Ahnung. Fest steht jedenfalls, fährt man ins Ausland, herrscht gleich eine andere Stimmung, die Leute kommen zu den Konzerten sind offen und neugierig.
Deshalb danke an alle, die da waren und an alle, die sich durch diesen Text vielleicht dazu animiert sehen, demnächst einmal wieder selbst einen Beitrag zur Erhaltung der Kunst des Livekonzerts zu leisten.


Sonntag, 22.10.2006, von Johannes:

Am Morgen nach dem Konzert in Magdeburg war der Veranstalter, der die Schlüssel zum Club hatte, in dem unser Equipment noch befindlich war, plötzlich verschollen und rückte glücklicherweise nach einigen Telefonaten dann doch — zwar einige Zeit später und ziemlich verquollen, aber immerhin — an. Dafür gab es davor noch eine Versammlung der „deutschen Jungs“ — so stand es auf ihren Bomberjacken — zu besichtigen. Wir hoffen das beste für Magdeburg.

Essen heißt die nächste Station. Auch im Grend in Essen waren wir schon auf der letzten Europatour. Ein sehr gutes Konzert, soweit ich mich erinnere, das besonders glänzte durch einen ausverkauften Club und sehr aufmerksame und begeisterte Zuschauer. So voll wie beim letzten Mal war es zwar diesmal nicht, aber immer noch mehr als bei Tomte in Dresden. Für mich ein sehr spannendes Konzert, weil ich (neben dem ganzen gitarrenspezifischen Kram, der aber auch nur Gitarristen interessiert) gerade am Anfang einer Tour sehr genau darauf achte, wie ein Stück wirkt, wenn es auf Publikum trifft, was man an den neuen Stücken, beziehungsweise Arrangements noch ändern könnte, ob die Setlist stimmig ist, und so weiter… In der intimen Atmosphäre in Essen hat man das recht genau gemerkt und ich bin zufrieden mit der Resonanz der Leute.
Manchmal scheint mir allerdings, ein Teil des Publikums könnte nicht so recht glauben, dass Maximilian zwischen den ganzen ernsten Liedern auch lustig sein kann. Mehr noch als zuvor. Ihnen entgeht da was, mag man sagen. Ich find den neuen Hecker gut. Im ersten Teil der Zugaben haben wir ein Stück von Maxis Congalehrer gespielt. Das hat sein Vater für Maxi aufgeschrieben, damit er den Text beim Konzert auch hat. Danach mussten wir dann nochmal auf die Bühne.

Wir beginnen inzwischen wieder, uns langsam an den Touralltag zu gewöhnen, der neben Konzerten auch immer einiges an Fahren und Warten mit sich bringt. Für mich als Aktivitätsjunk ist das eine ziemliche Umstellung. Inzwischen sind wir in Darmstadt angekommen, der Heimat unseres legendären Tontechnikers Hardy Hartenberger, der deshalb bestimmt den nächsten Bericht verfassen wird.


Freitag, 20.10.2006, Magdeburg, von Maximilian:

Am Vormittag des 20. Oktober 2006 geht es dann los. Wir haben allesamt mehr als eine Unterhose mit — das heißt, dass der Bus groß genug für alles ist. Mit dabei: John, Paul, George, Ringo, Julian, Dick, Anne und George und Timmi, der Hund, yeah! Gott steuert zunächst das Auto. Wir sind tatsächlich guter Laune, erwartungsfreudig und auch ein wenig angespannt, da man in den ersten Auftritt einer Tour sämtliche Erwartungen legt, die der gesamten Tour gelten. In der Feuerwache Magdeburg werden wir warm, zuvorkommend und professionell empfangen. Ein großes Lob an den Veranstalter! Soundcheck, dann neudeutsch chillen („Ich will mit Dir schiel'n“ ist ja mein aktuelles Lieblingslied der prostrabistischen Initiative Revolverheld), schön essen schön.

Um 22 Uhr betritt mein Support Jeffrey Hayes die Bühne. Um 23 Uhr Maximilian Hecker und seine Band, die Beatles; bestehend aus erster Violine, zweiter Violine, dritter Violine, vierter Violine, fünfter Violine usw. und dann noch Paul McCartney, John Lennon (also DER John Lennon) und überhaupt. Ich, Maximilian Hecker, darf auch mal singen. Ich singe auch ganz gut, super sogar, vielleicht sollte ich das zu meinem Beruf machen, zumindest kenne ich bereits einen, dessen Bruder Produzent ist. Da stehen mir doch Tür und Tor offen, würde ich sagen. Es ist ja nicht leicht, ins Business zu kommen, habe ich gehört, aber dazu später mehr. Das Publikum ist aufmerksam und angenehm ernst bei der Sache. Für den ersten Auftritt auf dieser Tour spielen wir ordentlich, teilweise sogar zufriedenstellend. Im Großen und Ganzen ein Erfolg.

Nach dem Gig liegen wir uns glücklich in den Armen, auch der Conga-Lehrer ist extra von Station gekommen und gibt uns Amputationen der besonderen Art: erst der links, dann weiter, wieder einer, bevor der rechts undsoweiterundsofort. Ihr wisst sicherlich, was ich meine. Ihr habt ja schließlich studiert — ich nicht. Wollte ich ja, doch dann haben meine Eltern gesagt: „Erst mal eine Ausbildung!“ Die hab ich dann nach zwei Jahren wegen der „Karriere“ abgebrochen. Ein ironisches Szenario. An dieser Stelle möchte ich meine Eltern und meinen Bruder Alexander grüßen. Zu ihm eine nette Anekdote: Er ist zur Zeit als Referendar an einem Gymnasium im niederbayrischen Zwiesel tätig. Von Schülerinnen wurde er gefragt, ob er mit Maximilian Hecker verwandt sei. Das sei sein kleiner Bruder, antwortete Alex. Seitdem ist er an der Schule unumstritten der Star. So kann's gehen.

Trotz vollmundiger Ankündigung von der Bühne herab, dass wir alle noch geschlossen in die Disco (Non scholae, sed vitam Disco, oder so ähnlich) gehen wollen, tun wir dies nicht. Ein kleines Fotoshooting zur Auflockerung, ein wenig Kontakt zum Publikum, dann fallen wir auch schon erschöpft in die Fehden. Eine dieser Fehden ist Billy gegen Bully. Billy sagt immer: „Bully ist so doof, uiuiui!“ und dann kommt Bully daher mit einem: „Ey Du!“ Aber es wäre ja auch realitätsfern, von einer Tour ganz ohne Konflikte zu träumen. Tja, so isses auf Tour. Jetzt wisst ihr es. Das war Magdeburg — ein schöner Auftakt. Danke an alle Beteiligten!


Mittwoch, 18.10.2006 / Donnerstag 19.10.2006 von Maximilian:

Heute kommt mein Support-Act und Tourmanager Jeffrey Hayes aus München hier in Berlin an. Mit dabei haben wird er ein Megaphon („to clear the room“ vor den Soundchecks) und die obligatorische „Fag Bag“, also eine Gürteltasche; beides gehört zur Grundausstattung eines angesagten Tourmanagers. Weitere, für unsere Tour unverzichtbare, Utensilien lagern bereits bei mir; zum Beispiel die Tourmaskottchen der letzten Tour — „Fisty“ und „Handy“ — und natürlich das Maskottchen der aktuellen Tour: „Strappy“. Strappy kann es kaum erwarten, dass es nun ENDLICH losgeht, und er rutscht schon ungeduldig hin und her. Am Donnerstag dann werden wir das letzte mal proben und danach den „Van Of Strap-On“ bepacken. Noch bangen wir, dass auch alles hineinpasst. Plan B (bei Platzmangel) sieht vor, dass jeder nur eine Unterhose mitnehmen darf. Wir sind alle hochmotiviert und freuen uns wie Schulkinder auf diesen Klassenausflug.

Wir werden für ein paar Wochen unserem grauen Alltag entkommen, für ein paar Wochen unser pussy-whipped Dasein hinter uns lassen können (Ähm, ich hab ja gar keine Freundin… aber alle anderen), uns in eine Rolle hineindrängen lassen (Rockstar — Igitt!), Projektionsfläche sein und der Verantwortung für das eigene Leben mal so richtig schön zum Abschied leise Servus sagen. Wir grunzen, hopsen undsoweiter. Lechzen nach Catering. Ich sehe sie schon vor mir, meine Jungs — den tapferen Snorre, den unbezwingbaren Johannes, den listenreichen Billy, den siegesgewissen Hardy, den wagemutigen Jeffrey, den Tennisclub-Maximilian Hecker und dann kommt noch einer mit — der Bus selbst. Und die Instrumente. Ja, und dann noch Koffer, Tiere auch!
Es wird rund gehen, wir werden es krachen lassen. Genug Goat-Cheese-Salad ist ja da. Es wird kein Funke trocken bleiben und die Augen werden sprühen. Die Nadel im Heuhaufen werden wir hören. Ich wünsche mir eine Welt, in der ich aus einer Toilette trinken kann ohne Ausschlag zu kriegen.

Oliver Stone hat es Jim Morrison in den Mund gelegt: „You think all they want is two cars and a house. But you're wrong. Do you know what they want? You really wanna know what they want? Something sacred. That's what they want. Something sacred.“


Tourdaten

2006-10-20 Magdeburg, Feuerwache
2006-10-21 Essen, Grend
2006-10-22 Darmstadt, Centralstation
2006-10-28 Aachen, Musikbunker
2006-10-29 Saarbrücken, Hellmut
2006-10-31 München, Orange House
2006-11-01 A — Wien, WUK
2006-11-02 A — Bregenz, Überraschungskonzert
2006-11-03 CH — Düdingen, Bad Bonn
2006-11-04 CH — Luzern, BOA
2006-11-14 Hamburg, Übel & Gefährlich
2006-11-15 Berlin, Roter Salon
2006-11-16 Dresden, Star-Club
2006-11-17 Bielefeld, Forum
2006-11-18 Kiel — Weltruf (solo ohne Band)
2006-11-19 Bremen — Junges Theater

Katharina Litschauer, Maximilian Hecker & Band





Bilder-Galerie




Kommentare



Before schrieb am 02.01.2007 um 08:53 Uhr:

Happy New Year!


Anna schrieb am 16.11.2006 um 19:06 Uhr:

Das Konzert in Hamburg war ganz großes Tennis! Herrlich!

Einzig die 3-minütige und gefühlte 60-Minuten-dauernde „Ich bin Alkoholiker“-Einlage, bzw. Pesiflage war ja sowas von entbehrlich.
Die letzte Zugabe von „Today“ war dafür der krönende Abschluss von diesem wunderbaren Abend und hat obige Einlage wieder wettgemacht. Zudem hat Maxi damit eindrucksvoll gezeigt, dass er es wirklich nicht nötig hat, sich selbst zu persiflieren oder einen auf cooler Hund (der er ja onehin ist) zu machen.



Danny schrieb am 14.11.2006 um 23:50 Uhr:

Wir haben den Maxl und Band ja in München live gesehen. Das war so wunderbar. Und es hat mir gezeigt, was Musik bewirken kann. Danke dafür.

Ich habe ja auch einen kleinen Bericht geschrieben. Zumindest es versucht. Finden kann man den auf meiner Homepage. Hier: http://herr-b.com/index.php/konzerte-festivals/maximilian-he...

Kann man sich ja mal anschauen, wenn man mag.

eMail: himself@herr-b.com | Homepage: herr-b.com

trudi schrieb am 05.11.2006 um 17:20 Uhr:

ein bischen verspätet — der 01.11. is ja nun schon längst vorbei — muss ich konstatieren, dass das konzert in wien grossartich war!

zum einen war das publikum diesmal verhältnismässig ruhig und aufmerksam — das lag vermutlich am eher geringen hype, der um das konzert gemacht wurde. angehörige der sog. „eventgeilheitskaste“ (geiles wort, stammt aber leider ned von mir) waren deshalb an diesem wunderbaren abend zum glück dort, wo sie hingehören, nämlich zuhause!

und zum anderen war maxi (samt band) so gut drauf, wie wohl noch nie bei einem konzert in wien. man hatte das gefühl, dass ihm das auf-der-bühne-stehn richtig getaugt hat und so hat das zusehen und mitwippen viel freude gemacht. cool auch, dass nicht alle songs 1 zu 1 von der cd wiedergegeben wurden.

hoffe, es gibt in näherer zukunft eine wiederholung!


Zoe und Virgil schrieb am 04.11.2006 um 02:24 Uhr:

Wir sind gerade von deinem Konzert im Bad Bonn (Düdingen) nach Hause zurückgekommen…

Dankeschon für die Emotionen… und die „sweet“ Atmosphäre


keep your hair-cut!!!!

und ja! Freitag abend… also, disco… quoi???


une toute belle soirée Monsieur

Z & V (für Zoe und Virgil)


P.S. *

Ou meme **

Text wurde gekürzt. Vollen Eintrag anzeigen?
eMail: v.bruegger@bluewin.ch | Homepage: www.myspace.com

Dirk schrieb am 23.10.2006 um 17:09 Uhr:

Schöne Sache, dieses Tagebuch. Bin gespannt auf die nächsten Tage. Weiter so!



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