 Liebe Freunde und Förderer,
jedem Neuanfang geht eine Krise voraus. Wir machen euch nichts vor: Ein nicht-kommerzielles Online-Magazin zu produzieren ist schwieriger, als den Spiegel zu machen. Denn es hilft ungemein, die Redakteure mit Geld zusammenzuhalten, während Idealismus eine flüchtige Ressource ist. Wenn wir mal darüber nachdenken, wer bereits für JUSTmag geschrieben hat und wer es nicht mehr tut… und so gab es auch bei den Verbliebenen häufiger Zweifel, ob es noch Sinn macht, weiterzumachen. Wenn die Zeit fehlt, um unbezahlt zu arbeiten, leidet darunter die Qualität, und davon haben wir alle nichts.
Warum wir trotzdem weitermachen und das mit neuem Konzept? Es ist nicht so, dass wir das hier nur für euch tun. Ihr kommt auch ohne uns gut zurecht und es gibt eine Umsonstalternative und mindestens ein halbes Dutzend Kaufalternativen. Nein, wir wollen uns beweisen, dass es trotzdem noch geht, dass uns die Realität, die Arbeitswelt heißt, noch nicht so weit hat, dass es uns nur noch möglich ist zu schreiben, um unsere Existenz zu sichern.
Was also ändert sich?
Erstens: Eine neue JUSTmag-Ausgabe gibt es fortan nicht mehr monatlich, sondern einmal pro Quartal: am 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober. Jede Ausgabe steht unter einem bestimmten Thema. Buch- und CD-Rezensionen und Konzertberichte werden jedoch weiterhin ständig aktualisiert und auch andere Artikel werden wir zwischen den Ausgaben gelegentlich hochladen.
Zweitens: JUSTmag erscheint parallel auch als PDF-Magazin. Das könnt ihr hier herunterladen.
Richtig, das Thema der Ausgabe: Still und heimlich. Mehr verraten wir nicht.
Eure Redaktion
JUSTmag
Kommentare
| Jacob schrieb am 18.10.2007 um 18:51 Uhr: |
|
|
Danke! Dass ihr weitermacht, dass ihr Justmag bisher gemacht habt und vor allem wie ihr es gemacht habt! Dazu gibt es nämlich keine gleichwertige Alternative!
|
|