 Von BHs und Kuscheltieren.
Kreatives Werfen auf Konzerten ist gar nicht so schwer. Try it!
Es war ja immer unterschiedlich was welche Bands auf die Bühne geworfen bekamen. Die Softeren bekamen Stofftiere, die Härteren eben BHs, doch das ist schon lange her. Irgendwie herrscht in der Musikszene eine Flaute an Wurfgeschossen, die ja leider nur noch bei Straßenschlachten mit Steinen oder bei Fußballspielen mit Golfbällen ihren Zweck verfehlen. Der Grund ist vermutlich Unkreativität der Fans oder aber eine Offenbarung der Bravo, die vielleicht bekannte, dass Caught in the Act nicht ihre 30.000 Kuscheltiere behielten, die sie im Laufe ihrer Karriere von der Bühne fegten.
Um diese Tradition doch nicht völlig in der Vergessenheit verschwinden zu lassen und gleichzeitig kreative Anregung zu schaffen sind hier einige Vorschläge (Es ist ungemein wichtig darauf zu achten das die Objekte auch zu spielenden Band passen.):
Bush: Nichts könnte deutlicher auf der Hand liegen, außer vielleicht die Red Hot Chili Peppers , denn hier muss ein Gesträuch her. Wenn die Gartenabteilung des Baumarktes keins mehr hat oder es einfach zu teuer ist: Der Stadtpark hat immer genug. Aber die Pflanzen wirklich bitte nur werfen und nicht in der Crowd etwas unanständiges anstellen, denn Fucking in the Bushes ist von Oasis .
Reel Big Fish: Klar, auf zum Markt und richtig großen frischen Fisch kaufen. Ideal sind natürlich fliegende Fische. Unbedingt muss man darauf achten das der Fisch frühestens einen Tag vor dem Konzert gekauft wird, da sich sonst schnell um den Fischwerfer ein großer Freiraum in der Menschenmenge bilden kann. Um das beste daraus zu machen kann dieser dann für platzbeanspruchende Ska-Tanzeinlagen genutzt werden.
Sneaker Pimps: Nein, keine Schokoladenriegel werfen! Turnschuhe und zwar die Zuhältermäßigsten, die man auf den hiesigen Flohmärkten finden kann. Am besten Gold/Silber mit Lack oder mit Leopardenfellimitat überzogen.
Yellowcard: Die beste Möglichkeit ist hier natürlich das nächste Sportgeschäft aufzusuchen und sich eine Schiedsrichterausrüstung zu kaufen, oder besser direkt mehrere man will ja schließlich nicht nur einmal werfen. Die übrigen Trikots verkauft man an Blinde und lässt diese in der Bundesliga pfeifen. Die Notlösung: Die gelben Seiten, aber bitte einzeln als Papierflieger zur Bühne schicken.
Blumfeld: Ja klar, wie soll das denn gehen???
Beck: Hier streiten sich die Experten um die richtigen oder falschen Gegenstände. Während viele die Pilsmarke Beck's für Ideal halten, haben einige eine völlig andere Meinung; Sie meinen das Augrund der hohen Verletzungsgefahr als Wurfgegenstand nur GeBeck in Frage kommt.
Peaches: Kein Kommentar.
Kurz gecheckt:
Papa Roach: Iiiihh!! Am besten den Kammerjäger fragen.
50 Cent: Wer wirft schon mit Geld? 50 Cent Fans bestimmt nicht…
2Raumwohnung: Ach nee, wie witzig…
Kettcar: So langsam gehen mir die Ideen aus.
Arndt Jansen
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