 10 Dinge, die ich an Dir hasse: Oscarverleihung.
The Academy is wrong.
- Steven Gätjen im Smoking.
- Wenn ein Preisträger auch nur mit einem Satz auf die US-Außenpolitik anspielt, wird er direkt zur Protestikone.
- Das botoxgelähmte Lächeln von Nicole Kidman.
- Der beste Film des Jahres gewinnt nur den Alibi-Oscar für das „Beste Drehbuch“ (auch bekannt als der Pulp Kane-Oscar).
- Ausbleibendes Klatschen, wenn die Toten des letzten Jahres gezeigt werden.
- Deutschland kriegt auch dieses Jahr keinen Oscar, obwohl es in seinen Filmen so tapfer seine Vergangenheit aufarbeitet.
- Martin Scorsese, der für den mittelprächtigen The Departed eine Auszeichnung bekommt (dann schon lieber den Ehrenoscar fürs Lebenswerk).
- Whoopie Goldberg als Moderatorin.
- Es gibt eine Auszeichnung für das beste Make-up.
- Wenn der Gewinner des Ehrenoscars auf die Bühne humpelt, stehen immer alle auf und klatschen zwei Stunden. In Deutschland heißt das „Loriot-Effekt“.
Sebastian Dalkowski / Stefan Petermann
Kommentare
| lea schrieb am 20.04.2007 um 17:29 Uhr: |
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wir ham doch den oscar bekommen!!!!!
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| Dedalus schrieb am 13.03.2007 um 01:32 Uhr: |
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Hmm, gute Frage… Die Dänen haben abgesehen von Lars von Trier einige gute Leute, Japan mit Sachen wie „Oldboy“ würd´ich auch dazuzählen, aus Deutschland gibt es auch etliche gute innovative Filme, im ganzen ist die Dokumentarfilmszene aus Europa (natürlich mit dem deutsch-schweizerischen Schwerpunkt) nicht zu verachten. Jim Jarmusch, Tom Tykwer, Zach Braff schreiben alle drei sehr gut. Auch könnte man fast alles ungesehen vom Sundance-Festival nehmen und bei den Oscars sind ja auch nicht immer nur schlechte Sachen, siehe Pan´s Labyrinth, Das Leben der Anderen, nur ist das wirklich tolle und gute, was jedes Jahr bei den Oscars gefeiert wird leider schon immer mindestens 1-2 Jahre zu spät.
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| Jared schrieb am 08.02.2007 um 09:52 Uhr: |
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@Dedalus: Wo findet man denn „wirklich großes, innovatives Filmemachen und Geschichtenschreiben“?
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| Dedalus schrieb am 08.02.2007 um 00:37 Uhr: |
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Das Leonardo DiCaprio mit einem zweitklassigen Hollywood Action Spektakel, welches Themen aufgreift, die politisch vor 30 Jahren bereits aktuell waren nominiert ist und dieser Film als etwas ganz mutiges dargestellt wird fehlt auf jeden Fall. Allein die Nominierungen zeigen irgendwie die lächerlichkeit der ganzen Veranstaltung. Irgendwer macht einen nicht gerade besonders tollen Film, mit einem ebenso wenig gewagten Thema und plötzlich schreit die ganze Welt wie brillant diese Aufklärung über die Ereignisse in Diamantenproduzierenden Ländern ist. Merkwürdig, das man immer erst solche (nicht gerade innovativen und vom Thema her gar nicht mal neue) Filme braucht um dem großteil der Bevölkerung die Augen zu öffnen — falls die nicht schon nach dem Abspann die Verbindung zur Realität vergessen haben. Da sieht man, das man wirklich großes, innovatives Filmemachen und Geschichtenschreiben nicht in Hollywood suchen sollte. Der Deckmantel der liberalen Filmmacher Szene fällt recht schnell, sobald man nur etwas genauer hinschaut. Punkt 2 ist da treffend. Jemand wie Michael Moore der ein paar blöde Kommentare zum POTUS abgibt einen Oscar für einen Dokumentarfilm im Stil einer freiwiligen Referatsarbeit von Sekundarstufe 1 Schülern zu geben und ihn dann als stark politisch und „aufweckend“ zu beschreiben ist doch mehr als lächerlich. Abschreiben kann jeder…
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